Freiwillig ins Nachbarland macht alles anders

Haben Sie schon einmal längere Zeit in Polen oder Tschechien verbracht? Sind Sie schon einmal so richtig in die Sprache, die Kultur und das (Arbeits-) Leben vor Ort bei unseren Nachbarn eingetaucht? Unser Kooperationspartner, die Paritätischen Freiwilligendienste Sachsen gGmbH, vermitteln jedes Jahr junge Menschen aus Polen, Sachsen und Tschechien, um im Rahmen eines Freiwilligendienstes eines der Nachbarländer „von innen“ kennen zu lernen.

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Kinderhaus St. Jakobus ist die neue Kita des Monats

Auf www.nachbarsprachen-sachsen.eu stellt die LaNa regelmäßig sächsische Kitas vor, die sich auf dem Weg zu „Nachbarsprache von Anfang an!“ befinden. Aktuell ist das Kinderhaus „St. Jakobus“, eine katholische Kindereinrichtung des Bistums Görlitz, unsere neue Kita des Monats.

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RAZEM!

RAZEM ist das polnische Wort für GEMEINSAM, und gemeinsam geht bekanntlich alles besser! Deshalb laden wir alle deutschen und polnischen Kitas zu einem gemeinsamen deutsch-polnischen Online-Fachaustausch am 30.03.2022 von 15:30 bis 17 Uhr ein.

Angesprochen sind dabei insbesondere alle deutschen und polnischen Kitas in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa, die bereits eine grenzüberschreitende Partnerschaft pflegen oder eine solche aufbauen (wollen). Damit es dabei keine Verständigungsschwierigkeiten gibt, wird die Veranstaltung deutsch-polnisch simultan übersetzt.

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Partnerschaft – Partnerstwo – Partnerství

So lautet das neue dreisprachige online-Angebot, welches sich u.a. an Sie, liebe Kitas in der sächsisch-polnisch-tschechischen Grenzregion richtet, wenn Sie am grenzüberschreitenden Kontakt mit KollegInnen, Kindern und Eltern interessiert sind.

Dort finden Sie praktische Hinweise und Inspirationen, was eine grenzüberschreitende Kita-Partnerschaft ausmacht, wie Sie eine solche Zusammenarbeit aufbauen können, wo Sie Unterstützung bei der Finanzierung und Sprachmittlung finden oder welche pädagogischen Handwerkszeuge Sie für die Ausgestaltung der Treffen einsetzen können. Ergänzt wird das Angebot durch Berichte aus der Kita-Praxis und praktische Checklisten sowie Vordrucke für die Vorbereitung geplanter Begegnungen.

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Auf ein gesundes und gutes neues Jahr

Wir hoffen, dass Sie die Weihnachtsfeiertage vor allem gesund und gemeinsam mit Ihren Familien verbringen konnten. Ebenso wünschen wir uns, dass der Beginn dieses neuen Jahres und das Zurücklassen „des Alten“ uns allen neue Hoffnung und Kraft für das Kommende bringt. Möge es u.a. ein erfolgreiches und spannendes Jahr für die frühe nachbarsprachige Bildung in den sächsischen Kitas werden.
In diesem Zusammenhang starten wir als Team der LaNa entsprechend mit frischem Mut und in Vorfreude auf viele neue (grenzüberschreitende) Begegnungen sowie eine konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen.

Feste und Feiertage 2022 planen

Übrigens, wenn Sie, wie wir, in diesen ersten Tagen das vor uns liegende Jahr 2022 planen, nehmen Sie sich gern unsere Übersicht der Feste, Feiertage und Ferientermine in der Dreiländerregion Deutschland-Polen-Tschechien mit zur Hand. So kann Ihnen kein Höhepunkt bei uns Nachbarn entgehen.

Ihnen allen ein gesundes und glückliches Neues Jahr / Zdrowego i szczęśliwego nowego roku / zdravý a šťastný nový rok.

Mission possible? Jawohl!

Sie fragen sich, ob es in diesen turbulenten Zeiten überhaupt möglich ist an der pädagogischen Arbeit der frühen nachbarsprachigen Bildung festzuhalten und auch die Partnerschaften mit Kitas aus dem Nachbarland nicht aus dem Blick zu verlieren? Jawohl! Es ist möglich!
Ein aktuelles und schönes Beispiel einer Kita, die auch in diesen Zeiten den Kontakt mit den PädagogInnen und Kindern im benachbarten Pieńsk (Polen) aufrechterhält, ist das Schlumpfenhaus in Deschka im Landkreis Görlitz. Sie hat die Chance genutzt und nimmt gemeinsam mit ihrer Partner-Kita an den Aktivitäten für Kita-Fachkräfte im deutsch-polnischen Projekt „Groß und Klein gemeinsam“ teil. So können beide Kitas profitieren und erhalten hierüber vielfältige fachliche Anregungen für ihre pädagogische Arbeit, wie sie ihre grenzüberschreitende Kita-Partnerschaft mit Leben erfüllen können:

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Neue Übersicht: Feste und Feiertage bei uns Nachbarn 2022

Interessieren Sie sich für unsere Nachbarländer, ihre Kultur, Sprache, Feste und Bräuche? Werfen Sie vielleicht schon jetzt den einen oder anderen hoffnungsvollen Blick auf das kommende Jahr und Ihre (Kita-) Planungen, während sich das alte Jahr langsam dem Ende neigt? Wir haben für Sie die Feier- und Festtage sowie die Ferientermine in Sachsen, Niederschlesien und Tschechien in einem neuen Terminkalender für 2022 zusammengestellt. Darin finden Sie alle wichtigen kulturellen Höhepunkte.  Lernen Sie kennen, welche Festtage zeitgleich bei uns drei Nachbarn gefeiert werden, wie z.B. der Nikolaus. Oder lernen Sie kulturelle Tage kennen, die nur bei uns bzw. in Polen oder Tschechien eine Rolle im Jahresplan spielen. Ein Beispiel dafür sind die Gedenktage für alle Großeltern in Polen.

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Gemeinsam mit polnischen KollegInnen Methoden für die Arbeit mit der Nachbarsprache in der Kita entdecken?

Das können Sie am 22. Januar 2022 in Görlitz! Nach dem Erfolg im Herbst 2021 lädt der Landkreis Görlitz gemeinsam mit der Landesstelle Nachbarsprachen und dem Niederschlesischen Lehrerfortbildungsinstitut Wroclaw erneut zu einem deutsch-polnischen Methodenworkshop ein. Die kostenfreie Fortbildung findet am Samstag, den 22. Januar 2022 zwischen 10:00 und 16:30 Uhr in Görlitz statt.

Für wen ist die Fortbildung gedacht?

Die Fortbildung richtet sich an Kitapädagoginnen und –pädagogen beider Nachbarländer, die Methoden und Materialien zur Heranführung von Kindern an Sprache und Kultur des Nachbarlandes kennenlernen und praxisnah ausprobieren möchten. Dabei wird beim Workshop viel Raum für den Erfahrungsaustausch und für Praxisbeispiele gelassen. Ziel ist es, den Teilnehmenden praktisches Handwerkzeug für die alltägliche Arbeit mit der Nachbarsprache in der Kita mitzugeben.

Der Workshop wird von Christoph Schneider-Laris, einem erfahrenen Dozenten des Deutsch-Polnischen Jugendwerks geleitet.  Die Teilnahme inkl. Material und Verpflegung ist kostenfrei. Der Workshop findet in Präsenz statt. Sollte dies Corona-bedingt nicht möglich sein, wird er auf einen anderen Termin verschoben.

Anmeldung

Die Anmeldung ist bis spätestens 10. Januar 2022 über das Anmeldeformular auf www.nachbarsprachen-sachsen.eu/termine möglich. Frühzeitiges Anmelden lohnt sich, denn die Anzahl der Plätze ist auf zehn pro Land begrenzt.

Die Fortbildung ist ein Teil des Projektes „Groß und Klein gemeinsam – Duzi i Mali razem“ und wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020.

Übrigens: Im Rahmen des Projektes finden 2022 weitere Fortbildungen für Kita-Fachkräfte statt, u.a. ein berufsspezifischer Polnisch-Sprachkurs und ein Intensivkurs im Nachbarland. Auch hierfür kann man sich bereits heute anmelden! Planen Sie also frühzeitig bereits für das nächste Jahr!

Mehr Informationen sind unter www.nachbarsprachen-sachsen.eu/plsn zu finden.

Achtung: Diese Veranstaltung wird CORONA-bedingt auf den 11. Juni 2022 verlegt! Weitere Informationen dazu erfahrenen Sie hier.

In der Landessprache durch Polen zu segeln, beflügelt

Die LaNa erzählt gern Geschichten von Menschen, vom Schüler bis zur Seniorin, die sich den Nachbarsprachen Polnisch bzw. Tschechisch geöffnet haben und welche in die Kultur der Nachbarn eingetaucht sind.
Lesen Sie heute die Geschichte von Professor Dr.-Ing. Robert Knippschild und seinem persönlichen Weg zur Sprache und Kultur Polens, was ihn persönlich dabei beflügelt hat, wie es dazu kam, dass er sich heute selbst gern als „Wahlpole“ bezeichnet und am liebsten in der Grenzregion zu Hause ist und warum das Nachbarsprachenlernen von Klein auf die Grenzregion voranbringt.

Zum Werdegang

Robert Knippschild lebt mit seiner Familie in Dresden. Seit fünf Jahren leitet er das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS), eine gemeinsame Einrichtung des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des Internationalen Hochschulinstitutes Zittau der TU Dresden. Sein Lebens- und Arbeitsplatz ist sowohl in der Landeshauptstadt Sachsens als auch in Görlitz verortet und er stellt rückblickend fest, dass nicht nur seine berufliche Laufbahn, sondern im Grunde auch seine gesamte Biografie ab Ende des Studiums vor allem durch Polen, seine Sprache und Kultur geprägt sind. Ursprünglich ist R. Knippschild kein Kind der östlichen Grenzregion. Er ist in Oberschwaben aufgewachsen und hat in Dortmund Raumplanung studiert. Genau dort hat sein Interesse für Polen seinen Ursprung, denn mit der Theorie und den Prüfungen weitestgehend in der Tasche, ließ er den Blick über den Tellerrand nach Europa schweifen.

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