Forschung sucht Eltern mehrsprachig aufwachsender Kinder!

Die Ludwig-Maximilians-Universität München sucht Eltern, deren Nachwuchs mit mehr als einer Sprache aufwächst. Es ist dabei egal, ob die Kinder mit den Sprachen im familiären oder alltäglichen Umfeld außerhalb von zu Hause, z. B. in der Kindertagesstätte in Berührung kommen. Wenn Ihr Nachwuchs also in einer Kita in den sächsischen Euroregionen betreut wird, wo er regelmäßig und in den Kita-Alltag integriert in eine der Nachbarsprachen eintauchen kann oder in Ihrer Familie mehr als eine Sprache gesprochen wird, dann ist Ihre Meinung hier richtig und wichtig.

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So treffen Ihre Kinder andere dzieci in 2024!

Mit dem Förderprogramm „Kind trifft Dziecko“ fördert unser Kooperationspartner, das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW), vielfältige Aktivitäten der Zusammenarbeit von sächsischen und polnischen Kitas. Die Vorteile dieser Fördermöglichkeit für Ihre Kita und Ihre Partnereinrichtung in Polen liegen auf der Hand:

  • eine speziell auf die Bedarfe von Kitas zugeschnittene, finanzielle Unterstützungsmöglichkeit von bis zu 1000 EUR, d. h.
  • eine unkomplizierte Beantragung und Abrechnung sowie
  • eine für Sie kostenfreie Begleitung von der Idee bis zur Abrechnung durch die Sächsische Landesstelle für nachbarsprachige Bildung für Vorhaben, die in Sachsen stattfinden.
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Gute Nachrichten aus Poznań für sächsische Kitas

Liebe Kitas in den sächsischen Grenzregionen zu Polen: Am 9. und 10. Oktober 2023 haben wir an der Zentralstellenkonferenz des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes (DPJW) in Poznań teilgenommen. Warum? Die LaNa ist Zentralstelle des DPJW und unterstützt vor allem Kitas aber auch Elterninitiativen aus Sachsen bei der Beantragung von deutsch-polnischen Projekten im Vorschulbereich im Förderprogramm „Kind trifft Dziecko“. Es ist eine unkomplizierte Möglichkeit, Kita-Begegnungsprojekte mit bis zu 1.000 EUR Förderung umzusetzen.

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Über den Humor auf Tuchfühlung mit den Nachbarn

„Ich kenne kaum jemanden, der eine Karikatur überblättert und nicht versucht, ihre Pointe zu dechiffrieren, um über sie lachen zu können.“ sagt Mitarbeiter des Deutschen Poleninstitutes, Buchautor und langjähriger Kenner und Liebhaber der polnischen Sprache und Kultur, Dr. Matthias Kneip. Warum sagt er das?

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Da war ganz schön was los …

… am 10. und 17. August in der MiKita und der Zwergenvilla in Adorf sowie im Schlumpfenhaus Deschka und der Kita Sonnenhügel in Rothenburg/OL.! Denn die Kinder und Kita-Teams dieser vier im Nachbarsprachbereich aktiven Kitas hatten viel Besuch: Im Rahmen ihrer Sommertour war die sächsische Europaministerin Katja Meier gemeinsam mit Landtagsabgeordneten, Landrat, Bürgermeistern und weiteren Gästen zu ihnen gekommen, um sich vor Ort einen Eindruck von der lebendigen grenzüberschreitenden sächsisch-tschechischen und sächsisch-polnischen Zusammenarbeit im Vorschulbereich sowie den vielfältigen Möglichkeiten der frühzeitigen Begegnung der Kinder in der Grenzregion mit Sprache und Kultur ihrer Nachbarn zu machen und mit den Akteuren dazu ins Gespräch zu kommen.

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Grenzüberschreitende Begegnungen ein Leben lang…

… dass dies Realität sein kann, beweist (nicht nur) Edeltraut Wolf aus Dresden. Sie ist Seniorin und steht aufgrund ihres vergangenen beruflichen Werdegangs seit vielen Jahren der polnischen und tschechischen Sprache und Kultur nahe. So blickt sie in unserem La-Na-Blogbeitrag vom 9. März 2017 auf viele dankbare Begegnungen mit den Nachbarn aus Polen und Tschechien, u. a. im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit im Archivwesen, zurück. Ihre Geschichte und ihre persönlichen Erfahrungen sind auch als Portrait in der Wanderausstellung „Nachbar?Sprache! Geschichten aus der Grenzregion“ verewigt. Aber wie ging es für Frau Wolf weiter?

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Erwachsene haben nix zu sagen!

Wo gibt es das? Na in der Kindermiasto Zgorlitz! Zugegeben, die Aussage stimmt nur teilweise, denn ohne viele fleißige erwachsene Hände bei der Planung, Vorbereitung, Umsetzung und Nachbereitung würde das deutsch-polnische Ferienprojekt nicht so fantastisch sein, wie es ist. Aber lesen Sie gern selbst, was die Kindermiasto Zgorlitz ist, wer dieses Jahr dabei war und was die Kinder aus der Kindermiasto berichten.

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Sommerzeit – Begegnungszeit

Ob Feriencamp im Nachbarland, gemeinsame Trainingslager für Sport oder Musik-Fans, deutsch-polnische Ferienaktivitäten vor Ort wie die Kindermiasto Zgorlitz … – die Sommerferien bieten für Kinder und Jugendliche viele tolle Möglichkeiten sich mit Gleichaltrigen aus dem Nachbarland zu treffen und sich bei gemeinsamen Unternehmungen näher kennenzulernen. Nicht immer fällt es dabei leicht, eigene Hemmungen oder auch anfängliche Sprachbarrieren zu überwinden und aufeinander zuzugehen. Das Deutsch-Polnische Jugendwerk  hat dafür ein wunderbares „Gegenmittel“ bereitgestellt – das „Austauschbuch“ | „Książka do wymiany”. Dank dieses Buches können sich die Kinder und Jugendlichen Anregungen holen, die ihnen eine Brücke bauen, um evtl. Schüchternheit zu überwinden und miteinander ins Gespräch und die Interaktion zu kommen.

Auf über 80 Seiten finden Sie ansprechend illustrierte Aufgaben, Aktivitäten, Herausforderungen, Spiele und Rätsel, sowie Raum für eigene Gedanken, Kreativität und Interaktion. Das Buch ist einzigartig, weil es direkt für Teilnehmende von deutsch-polnischen Begegnungen vorgesehen ist. Das durchgängig zweisprachige Buch unterstützt die Kommunikation in der deutsch-polnischen Gruppe, regt zu außergewöhnlichen Aktivitäten an, bietet Gesprächsstoff und bewegt selbstverständlich – wie der Name schon sagt – zum Austausch. Es kann einzeln, zu zweit oder in Gruppen verwendet werden. Auf einigen Seiten befinden sich Neuinterpretationen bekannter Methoden – wie z. B. Bingo, Briefumschlag oder Selbstporträt.

Werfen Sie gern schon einmal vorab einen Blick in das Buch  und überzeugen Sie sich selbst, bevor Sie es beim DPJW bestellen. Wir in der LaNa zumindest sind begeistert und überzeugt, dass das Austauschbuch für die Teilnehmenden Ihrer deutsch-polnischen Begegnung eine echte Bereicherung und eine wunderbare bleibende Erinnerung sein wird.

Bildquelle: Deutsch-Polnisches Jugendwerk (DPJW) https://dpjw.org/austauschbuch-die-neuste-dpjw-publikation

Gelebte (Sprachen-) Vielfalt in der Kita Taubenhaus

Eine Hand dreht Memokarten um

In die Liste der internationalen Tage für herausragende Themen reihte sich am vergangenen Wochenende der Welttag der kulturellen Vielfalt am 21. Mai. Interkulturalität und Mehrsprachigkeit gibt es bereits im Kindergarten, und das nicht nur in der unmittelbaren Grenzregion von Sachsen. Wie diese kulturelle und sprachliche Vielfalt in der Kita thematisiert werden kann, warum es ein Schatz für alle Kinder ist, von Klein auf im gegenseitigen interkulturellen Austausch zu sein, und welche alltagsintegrierten Methoden und Materialien die Arbeit mit dieser Vielfältigkeit erleichtern, das berichtet Sprachfachkraft Annika Dube-Wnęk am Beispiel der polnischen Sprache in der Kita Taubenhaus in Coswig:    

Globalisierung und Mobilität der Gesellschaften führen dazu, dass immer mehr Kinder in bilingualen oder multilingualen Familien aufwachsen. Unsere Kindertagesstätte „Taubenhaus“ in Coswig bei Dresden ist ein lebendiges Beispiel dafür. Mit etwa 140 Kindern, von denen fast die Hälfte zu Hause eine andere Muttersprache als Deutsch spricht, ist die Vielfalt der Sprachen in unserer Einrichtung groß.

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Ohne Moos nix los? Grenzüberschreitende Kita-Aktivitäten fördern lassen

Liebe Kitas im Grenzraum zu Polen und Tschechien, am 02.05.2023 findet das nächste Online-Beratungsangebot „čaj & kawa mit der LaNa“ statt. Zwischen 13:00 und 14:00 Uhr stellen wir Ihnen die aktuellen „Fördermöglichkeiten für grenzüberschreitende Kita-Aktivitäten“ vor.  

Worum geht es dabei?

Wenn Sie z. B. Interesse daran haben, eine Begegnung mit Ihrer Partner-Kita in Sachsen zu organisieren oder Sie zu Ihrer Partner-Kita nach Polen eingeladen sind und noch das „nötige Kleingeld“ für den Transport brauchen, dann stellen wir Ihnen am 02.05.2023 unkomplizierte Möglichkeiten vor, wie Sie diese grenzüberschreitenden Aktivitäten fördern lassen können.

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