Fachtag „Pädagogisch kontrovers – Eine Kita für Alle?!“in Dresden

Am 02.03.2020 findet in der Kita „Kleiner Globus“ in Dresden ein Fachtag statt, der sich nicht nur an pädagogische Fachkräfte richtet und neben Beiträgen zur Mehrsprachigkeit Inklusion und andere Themen in den Mittelpunkt stellt.

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Eintauchen in die Nachbarsprache Polnisch

Heute erscheint der letzte Beitrag aus der Kita-Praxis der Kita Groß Krauscha. In diesem Beitrag wird deutlich, mit welchen einfachen Mitteln die Pädagoginnen die Lust auf Sprache wecken und wie viel die Kinder nach wenigen Wochen bereits in der Nachbarsprache Polnisch verstehen: Eintauchen in die Nachbarsprache Polnisch weiterlesen

Komm, ich lade Dich ein, meine Welt kennenzulernen

In den folgenden vier Wochen können Sie hier in wunderbare Gastbeiträge aus der deutsch-polnischen Kita-Praxis in Groß Krauscha eintauchen: Die Kita „Kinderschloss Sonnenschein“ berichtet heute von einem Ausflug zu ihren polnischen Kindergartenfreunden in Görlitz – entstanden ist ein spannender Einblick in die Lebenswelt von zwei Kindern aus der Kita: Komm, ich lade Dich ein, meine Welt kennenzulernen weiterlesen

Den Sommer – lato – léto genießen wir mit Musik – muzyka – hudba

Wo Kinder sind – da ist Musik. Vor allem die Kleineren sind ganz verzaubert von Instrumentenklang und Gesang. Zum Glück braucht es nur wenig, um bekannte deutsche Lieder in der Nachbarsprache zu hören und sich auf diesem einfachen Weg auch der Sprache der Nachbarn zu nähern. Heute haben wir für Sie zwei praxisnahe Beispiele und einen besonderen Tipp für alle, die Begegnungen durchführen: Den Sommer – lato – léto genießen wir mit Musik – muzyka – hudba weiterlesen

Bildbuch für den Kita –Alltag – herausgegeben vom Bundesfamilienministerium

„„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – diese Erfahrung machen viele pädagogische Fachkräfte in den Kitas, wenn sie mit Eltern sprechen. Das Bundesfamilienministerium hat deshalb ein Bildbuch mit vielen Zeichnungen von alltäglichen Situationen in der Kita herausgegeben, das pädagogische Fachkräfte bei der Kommunikation mit Eltern unterstützt – auch wenn es sprachliche Hürden gibt. Bildbuch für den Kita –Alltag – herausgegeben vom Bundesfamilienministerium weiterlesen

Sommer in der Grenzregion

Nächste Woche ist es soweit: Ferienzeit in Sachsen. Sechs Wochen Freizeit wollen gefüllt werden mit großen und kleinen Highlights. Die drei Freunde Biedronka, Maus und Žába haben sich in der Grenzregion umgesehen und Orte gefunden, die alle Kinder gesehen haben sollten. Lesen Sie heute nicht nur von Ausflugstipps, sondern auch von einer ganz besonderen Veranstaltung für alle zukünftigen Schulkinder: Sommer in der Grenzregion weiterlesen

Deutsch-Polnische Handreichungen für Kita-Praxis

Sommerzeit: Eis essen, Sonne genießen und Baden. Da bleibt wenig Zeit zur Vorbereitung des Tagesablaufes in der Kita. Die Teilnehmenden am deutsch-polnischen Projekt „Groß für Klein – Duzi dla małych“ haben das mit der Erstellung einer Handreichung für Sie übernommen, und zwar für das gesamte Jahr! Darin finden Sie nicht nur Lieder, die Sie zwischendurch mit Ihren Kindern singen können, sondern auch vielfältige Anregungen, mit denen Sie komplette Projekte oder Begegnungen füllen können. Deutsch-Polnische Handreichungen für Kita-Praxis weiterlesen

März ist Lesezeit – vor allem mit wunderbaren Büchern von der didacta

Um das wechselhafte Wetter im März bestmöglich zu verbringen, haben wir nachbarsprachige Literaturtipps für Sie gebündelt. Die Impulse dazu hat die LaNa vom Besuch der 8. fmks-Fachtag „Gelebte Mehrsprachigkeit“ am 21.02.2019 auf der Bildungsmesse didacta in Köln mitgebracht.

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Welche Bedeutung hat Sprachenvielfalt in der Kita?

Die gegenwärtige Situation der Zuwanderung und der Mehrsprachigkeit in unserer Gesellschaft erfordern ein Umdenken, nicht nur im Kita-Alltag. Hieraus ergeben sich verschiedene Fragestellungen für die Praxis: Auf unserem Blog lesen Sie heute von einem neu erschienenen Buch, dessen Lektüre Ihnen Antworten auf Fragen dazu liefern kann. Welche Bedeutung hat Sprachenvielfalt in der Kita? weiterlesen

Deutsch-Polnische Begegnung mit und ohne Sprachbarrieren

„Was heißt Straße auf Polnisch?“ Oder wie beschreibt man, wie lange wir laufen werden? Diesen und anderen Fragen stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 2. Pilotkurses der deutsch-polnischen Fortbildung „Groß für Klein – Duzi dla małych: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Förderung der interkulturellen und nachbarsprachigen Bildung im Bereich der Vorschulerziehung“ am vergangenen Freitag. Anlass war eine Stadtrallye in Görlitz, bei der sie im polnisch-deutschen Tandem gemeinsam die Stadt erkundeten und dabei ganz nebenbei Sprachbarrieren überwanden. Nachdem Frau Brix, Lehrkraft am Beruflichen Schulzentrum „Christoph Lüders“ in Görlitz, die Aufgaben erklärt und verteilt hatte, war man sich schon unsicher, ob man das Ziel findet, sich verständigen kann und wie man sich verständigt. Die Herausforderungen lagen darin, das Ziel mit dem Stadtplan zu finden und dort Fragen in deutscher und polnischer Sprache zu beantworten. Alle Gruppen haben diese Hürden gemeistert, denn jede/r spricht ein paar Worte des anderen und fehlende Bezeichnungen wurden über Mimik und Gestik ausgetauscht. Die Auswertung war spannend, denn die einzelnen Höhepunkte waren gut ausgesucht: Ob die Glasarche an der Altstadtbrücke, die Muschelminna am Postplatz oder der Flüsterbogen – jede Gruppe hatte etwas zu berichten und alle wurden neugierig, die Görlitzer Sehenswürdigkeiten selbst zu besuchen.

Kurze Impulsvorträge zu den Ausbildungswegen, die es gibt, wenn man in Deutschlands oder in Polens Kindertagesstätten arbeiten möchte, folgten. Den Referaten schlossen sich viele Fragen an, denn die Unterschiede zwischen den Ländern sind deutlich erkennbar. Unterschiedliche Betreuungsschlüssel, Aufstiegsmöglichkeiten oder inhaltliche Themen wurden hinterfragt und gegenseitig beantwortet. Aufgefallen war vor allem, dass alle polnischen Kita-Fachkräfte als „Lehrer/innen“ bezeichnet werden und ein Hochschulstudium absolviert haben. In Deutschland hingegen arbeiten vor allem Absolventinnen und Absolventen der Erzieher-Fachschule in den Einrichtungen. Dennoch benötigt man in beiden Ländern mindestens fünf Jahre, bis man einen Abschluss erworben hat. Zu diesem Thema gab es besonders viele Fragen, auch das Interesse an der praktischen Arbeit im jeweils anderen Land war groß, weshalb auch in der Mittagspause noch darüber gesprochen wurde.

Nach diesem anregenden Austausch ging es gestärkt an den praktischen Teil des Tages. Alle deutschen Teilnehmenden lernten das polnische Lied „Krasnoludki“, alle polnischen Lehrer/innen sangen mit den deutschen Erzieher/innen den Klassiker „Lied über mich“ von Volker Rosin. Anschließend arbeiteten die Teilnehmenden in ihren Gruppen. Es konnte herzlich darüber gelacht werden, dass der Frosch in Deutschland „Quak, Quak“ macht und in Polen eher „Kum, Kum“. Während alle gemeinsam sangen und Texte sprachen, entstanden praktische Ideen für die deutsch-polnische Handreichung für die Kita-Praxis. Geordnet nach den vier Jahreszeiten, werden sich in der Handreichung Gedichte, Reime und Lieder finden. Am Ende der Fortbildung haben so alle Fachkräfte jederzeit praktische Möglichkeiten zur Hand, um im Alltag nachbarsprachige Angebote durchzuführen.

 

Für uns war dieser Tag wieder ein hervorragender Beleg dafür, dass das Lernen und Anwenden der Nachbarsprache mit Spaß, Freude und praktischen Erlebnissen verbunden sein kann. Alle Teilnehmenden haben sich sehr engagiert eingebracht und viele Impulse für die eigene Arbeit mitgenommen. Besonderer Dank gilt Frau Brix und ihren Erzieher-Fachschülern vom BSZ Görlitz für ihre kreative und engagierte Vorbereitung der Stadtrallye. Am 22. März wird es eine zweite Stadtrallye geben – dann bei unserem Partner DODN in Jelenia Gòra. Wir freuen uns schon jetzt sehr darauf.

 

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