Freiwillig ins Nachbarland macht alles anders

Haben Sie schon einmal längere Zeit in Polen oder Tschechien verbracht? Sind Sie schon einmal so richtig in die Sprache, die Kultur und das (Arbeits-) Leben vor Ort bei unseren Nachbarn eingetaucht? Unser Kooperationspartner, die Paritätischen Freiwilligendienste Sachsen gGmbH, vermitteln jedes Jahr junge Menschen aus Polen, Sachsen und Tschechien, um im Rahmen eines Freiwilligendienstes eines der Nachbarländer „von innen“ kennen zu lernen.

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Mehr Moos – mehr los: Drittmitteltipps für grenzüberschreitende Kita-Projekte

Sie und Ihre Partner-Kita im Nachbarland planen ein gemeinsames Projekt? In den meisten Fällen kostet das Geld. Das wissen Sie als OrganisatorInnen von grenzüberschreitenden Kita-Begegnungen am besten.

Für Kitas gibt es mehrere Möglichkeiten solche Kita-Projekte mit dem Nachbarland zu fördern. Manchmal braucht es aber vielleicht auch noch etwas mehr Geld, um zusätzliche Projektideen, wie z.B. Eintrittsgelder oder Transportkosten, mit abzudecken. Das Deutsch-Polnische Jugendwerk z.B. veröffentlicht in regelmäßigen Abständen auf  dpjw.org/drittmitteltipps-fuer-traeger-des-deutsch-polnischen-jugendaustauschs aktuelle Informationen, wo weitere Mittel, sogenannte Drittmittel, für grenzüberschreitende Austausche von Kindern beantragt werden können. Hier finden Sie u.a. eine Liste mit weiteren „Fördertöpfen“ sowie einen ansprechenden Erklärfilm mit Tipps und Hinweisen.

Neues Jahr, neues Förderglück für Kitas: Kind trifft Dziecko!

Liebe Kitas in Sachsen, lassen Sie sich mitnehmen auf eine kleine grenzüberschreitende Projektreise: Stellen Sie sich vor, Sie und Ihre betreuten Kinder tauschen sich Briefe zum neuen Jahr mit einer Einrichtung im Nachbarland aus. Ihre Schützlinge freuen sich über selbstgebastelte Kunstwerke und nette Zeilen der benachbarten Kita. Im Gegenzug haben Sie Fotos zur aktuellen Themenwoche in einem Buch zusammengefasst und als Anregung in die Post gegeben. Zu Fasching laden Sie Ihre Partner-Kita zu einem Online-Faschingstanz ein, erläutern die Verkleidungstraditionen und senden einen nachbarsprachigen Wintergruß aus der Materialsammlung „Mit Biedronka, Maus und Žába“ „über den Bildschirm“. Für den Sommer bereiten Sie sich gemeinsam mit dem Team der befreundeten Kita auf einen gemeinsamen Ausflug in den Tierpark nahe der Ländergrenze vor. Auch hier sind digitale Treffen über den Computer ein willkommenes Hilfsmittel. Ihre Teams gehen auf Tuchfühlung und gestalten einen bunten Tag für Groß und Klein…Klingt toll?

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Adventsbriefe aus der LaNa für die Kita-Praxis

Maus, Frosch und Marienkäfer stehen um einen geschmückten Weihnachtsbaum

Nun ist es wieder soweit! Der Advent hält langsam Einzug in unsere Herzen und unser Zuhause. In vielen Häusern wurde bereits weihnachtlich geschmückt, der Adventskranz aufgestellt und die erste Kerze angezündet. Auf diese Art und Weise stimmen z.B. wir uns hier in Sachsen auf die besinnliche Zeit des Jahres ein. Sie ist vor allem mit Vorfreude, Heimlichkeiten und Gemütlichkeit sowie auch mit Erwartungen an das bevorstehende Weihnachtsfest gefüllt. Dennoch ist unser aller Alltag auch in dieser Weihnachtszeit durch viele Einschränkungen bestimmt.
Wir möchten Sie, liebe Kita-Fachkräfte und Eltern, umso mehr dazu ermuntern, sich die Adventszeit mit Ihren Kindern in der Kita und daheim so schön wie möglich zu gestalten. Schließlich ist die Adventszeit vor allem eine Zeit der Traditionen, Bräuche, Geschichten, Gesänge u.v.a.m.

Die LaNa hat sich deshalb etwas  ganz besonderes für Ihren Advent (nicht nur) in der Kita-Praxis einfallen lassen: Eine pädagogische Materialsammlung „Mit Biedronka, Maus und Žába durch die Adventszeit in Tschechien“.

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Neue Übersicht: Feste und Feiertage bei uns Nachbarn 2022

Interessieren Sie sich für unsere Nachbarländer, ihre Kultur, Sprache, Feste und Bräuche? Werfen Sie vielleicht schon jetzt den einen oder anderen hoffnungsvollen Blick auf das kommende Jahr und Ihre (Kita-) Planungen, während sich das alte Jahr langsam dem Ende neigt? Wir haben für Sie die Feier- und Festtage sowie die Ferientermine in Sachsen, Niederschlesien und Tschechien in einem neuen Terminkalender für 2022 zusammengestellt. Darin finden Sie alle wichtigen kulturellen Höhepunkte.  Lernen Sie kennen, welche Festtage zeitgleich bei uns drei Nachbarn gefeiert werden, wie z.B. der Nikolaus. Oder lernen Sie kulturelle Tage kennen, die nur bei uns bzw. in Polen oder Tschechien eine Rolle im Jahresplan spielen. Ein Beispiel dafür sind die Gedenktage für alle Großeltern in Polen.

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Leserpost für die LaNa: Ein Hoch auf Kenntnisse unserer Nachbarsprachen

Sind Sie, wie wir, Fan von unseren „Geschichten aus der Grenzregion“? Regelmäßig veröffentlichen wir Portraits von Menschen über unseren Blog, die sich für die Sprachen und Kulturen unserer NachbarInnen in Polen und Tschechisch geöffnet haben. Die Geschichten sind so vielfältig wie die Personen und ihre Motivationen dahinter: Vom Schüler über die Seniorin ist alles vertreten. Einen Teil dieser bunten und lebensnahen Geschichten zeigt die Wanderausstellung „Nachbar?Sprache! Geschichten aus der Grenzregion“. Diese können Sie zu Ihren Veranstaltungen oder kulturellen Höhepunkten übrigens kostenlos in der LaNa ausleihen. Zuletzt waren die insgesamt 10 Portraits im Kulturpalast Dresden zu sehen. Eine begeisterte Besucherin dieser Ausstellung hat uns per Postkarte ihre ganz eigene Geschichte übersendet und wir freuen uns, diese mit Ihnen teilen zu dürfen:

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Caj&kawa mit der LaNa: Adventsausgabe am 30.11.

Das Team der LaNa lädt Sie zum nächsten digitalen Fachaustausch „čaj&kawa mit der LaNa: Informieren, nachfragen, austauschen“ ein. Am 30.11.2021 wird es adventlich, denn es geht um Weihnachtstraditionen aus den Nachbarländern in Ihrer Kita. Im Mittelpunkt stehen Materialien und Anregungen, mit denen Sie mit einfachen Mitteln polnische oder tschechische Weihnachtsbräuche mit Ihren Kindern gestalten und feiern können.

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Gemeinsam mit polnischen KollegInnen Methoden für die Arbeit mit der Nachbarsprache in der Kita entdecken?

Das können Sie am 22. Januar 2022 in Görlitz! Nach dem Erfolg im Herbst 2021 lädt der Landkreis Görlitz gemeinsam mit der Landesstelle Nachbarsprachen und dem Niederschlesischen Lehrerfortbildungsinstitut Wroclaw erneut zu einem deutsch-polnischen Methodenworkshop ein. Die kostenfreie Fortbildung findet am Samstag, den 22. Januar 2022 zwischen 10:00 und 16:30 Uhr in Görlitz statt.

Für wen ist die Fortbildung gedacht?

Die Fortbildung richtet sich an Kitapädagoginnen und –pädagogen beider Nachbarländer, die Methoden und Materialien zur Heranführung von Kindern an Sprache und Kultur des Nachbarlandes kennenlernen und praxisnah ausprobieren möchten. Dabei wird beim Workshop viel Raum für den Erfahrungsaustausch und für Praxisbeispiele gelassen. Ziel ist es, den Teilnehmenden praktisches Handwerkzeug für die alltägliche Arbeit mit der Nachbarsprache in der Kita mitzugeben.

Der Workshop wird von Christoph Schneider-Laris, einem erfahrenen Dozenten des Deutsch-Polnischen Jugendwerks geleitet.  Die Teilnahme inkl. Material und Verpflegung ist kostenfrei. Der Workshop findet in Präsenz statt. Sollte dies Corona-bedingt nicht möglich sein, wird er auf einen anderen Termin verschoben.

Anmeldung

Die Anmeldung ist bis spätestens 10. Januar 2022 über das Anmeldeformular auf www.nachbarsprachen-sachsen.eu/termine möglich. Frühzeitiges Anmelden lohnt sich, denn die Anzahl der Plätze ist auf zehn pro Land begrenzt.

Die Fortbildung ist ein Teil des Projektes „Groß und Klein gemeinsam – Duzi i Mali razem“ und wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020.

Übrigens: Im Rahmen des Projektes finden 2022 weitere Fortbildungen für Kita-Fachkräfte statt, u.a. ein berufsspezifischer Polnisch-Sprachkurs und ein Intensivkurs im Nachbarland. Auch hierfür kann man sich bereits heute anmelden! Planen Sie also frühzeitig bereits für das nächste Jahr!

Mehr Informationen sind unter www.nachbarsprachen-sachsen.eu/plsn zu finden.

Achtung: Diese Veranstaltung wird CORONA-bedingt auf den 11. Juni 2022 verlegt! Weitere Informationen dazu erfahrenen Sie hier.

In der Landessprache durch Polen zu segeln, beflügelt

Die LaNa erzählt gern Geschichten von Menschen, vom Schüler bis zur Seniorin, die sich den Nachbarsprachen Polnisch bzw. Tschechisch geöffnet haben und welche in die Kultur der Nachbarn eingetaucht sind.
Lesen Sie heute die Geschichte von Professor Dr.-Ing. Robert Knippschild und seinem persönlichen Weg zur Sprache und Kultur Polens, was ihn persönlich dabei beflügelt hat, wie es dazu kam, dass er sich heute selbst gern als „Wahlpole“ bezeichnet und am liebsten in der Grenzregion zu Hause ist und warum das Nachbarsprachenlernen von Klein auf die Grenzregion voranbringt.

Zum Werdegang

Robert Knippschild lebt mit seiner Familie in Dresden. Seit fünf Jahren leitet er das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS), eine gemeinsame Einrichtung des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des Internationalen Hochschulinstitutes Zittau der TU Dresden. Sein Lebens- und Arbeitsplatz ist sowohl in der Landeshauptstadt Sachsens als auch in Görlitz verortet und er stellt rückblickend fest, dass nicht nur seine berufliche Laufbahn, sondern im Grunde auch seine gesamte Biografie ab Ende des Studiums vor allem durch Polen, seine Sprache und Kultur geprägt sind. Ursprünglich ist R. Knippschild kein Kind der östlichen Grenzregion. Er ist in Oberschwaben aufgewachsen und hat in Dortmund Raumplanung studiert. Genau dort hat sein Interesse für Polen seinen Ursprung, denn mit der Theorie und den Prüfungen weitestgehend in der Tasche, ließ er den Blick über den Tellerrand nach Europa schweifen.

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Von der LaNa empfohlen: Gespräche unter Nachbarn im Radio

„Drei Länder, drei Sender – eine gemeinsame Sendung.“ So fasst der Radio Sender MDR SACHSEN seine Sendung „Mensch Nachbar schaut über Grenzen“ zusammen. Immer sonntags um 18:00 Uhr treffen sich jeweils ein Moderator aus Wrocław (Tomasz Sikora), aus Liberec (Petr Kumpfe) und vom MDR SACHSEN für eine halbe Stunde per Telefon und plaudern über aktuelle Themen in ihren Ländern. Unsere Kollegin Claudia Meusel ist treue Zuhörerin dieser Sendung und berichtet uns von ihren Eindrücken persönlich:

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