Haben Sie heute schon daran gedacht?

Heute ist der 9. Mai – Europatag! Vor 73 Jahren hielt der französische Außenminister Robert Schuman eine Rede, wo er vorschlug, eine Europäische Gemeinschaft gemeinsamer Interessen zu gründen, um damit weitere kriegerische Auseinandersetzungen zu verhindern. Das war eine der Grundlagen für die heutige Europäische Union. Alljährlich wird an diesem Tag dem Frieden und der Einheit Europas gedacht und mit zahlreichen Veranstaltungen und Initiativen europaweit gefeiert – in Anbetracht des andauernden Kriegsgeschehens in der Ukraine ist die Besinnung darauf wichtiger denn je.

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In der Landessprache durch Polen zu segeln, beflügelt

Die LaNa erzählt gern Geschichten von Menschen, vom Schüler bis zur Seniorin, die sich den Nachbarsprachen Polnisch bzw. Tschechisch geöffnet haben und welche in die Kultur der Nachbarn eingetaucht sind.
Lesen Sie heute die Geschichte von Professor Dr.-Ing. Robert Knippschild und seinem persönlichen Weg zur Sprache und Kultur Polens, was ihn persönlich dabei beflügelt hat, wie es dazu kam, dass er sich heute selbst gern als „Wahlpole“ bezeichnet und am liebsten in der Grenzregion zu Hause ist und warum das Nachbarsprachenlernen von Klein auf die Grenzregion voranbringt.

Zum Werdegang

Robert Knippschild lebt mit seiner Familie in Dresden. Seit fünf Jahren leitet er das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS), eine gemeinsame Einrichtung des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des Internationalen Hochschulinstitutes Zittau der TU Dresden. Sein Lebens- und Arbeitsplatz ist sowohl in der Landeshauptstadt Sachsens als auch in Görlitz verortet und er stellt rückblickend fest, dass nicht nur seine berufliche Laufbahn, sondern im Grunde auch seine gesamte Biografie ab Ende des Studiums vor allem durch Polen, seine Sprache und Kultur geprägt sind. Ursprünglich ist R. Knippschild kein Kind der östlichen Grenzregion. Er ist in Oberschwaben aufgewachsen und hat in Dortmund Raumplanung studiert. Genau dort hat sein Interesse für Polen seinen Ursprung, denn mit der Theorie und den Prüfungen weitestgehend in der Tasche, ließ er den Blick über den Tellerrand nach Europa schweifen.

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Leben, lernen und arbeiten im Grenzraum: Was leistet Europa?

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Foto: Sächsisches Verbindungsbüro Brüssel

Unter dieser Überschrift finden am 23. Mai 2017 in Görlitz Bürgerdialoge und eine Diskussionsveranstaltung mit Projektpartnern aus Sachsen, dem benachbarten Polen und der Tschechischen Republik statt.

Die Veranstaltungen, die eine Vielzahl von Menschen erreichen sollen, werden federführend vom Sachsen-Verbindungsbüro Brüssel organisiert und vom Europäischen Ausschuss der Regionen gefördert, der 2017 europaweit ca. 80 Bürgerdialoge unter der Überschrift „Nachdenken über Europa“ durchführen wird. Der Görlitzer Bürgerdialog wird zudem auch von der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin und dem Landkreis Görlitz unterstützt. Leben, lernen und arbeiten im Grenzraum: Was leistet Europa? weiterlesen

Zurück im LaNa-Team

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Anne Bartusiak am ArbeitsplatzNach ihrer familienbedingten Auszeit ist Anne Bartusiak – um ein Familienmitglied reicher – gesund und mit neuem Elan an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Damit ist die Position der wissenschaftlichen Mitarbeiterin in der LaNa ab sofort wieder besetzt. Dank des LaNa-Blogs  und der Internetseite www.nachbarsprachen-sachsen.eu konnte sie die rasante Entwicklung der Landesstelle Nachbarsprachen in ihrer Elternzeit live mit verfolgen und so manche Parallelen zu ihrem Erstgeborenen ziehen, der im letzten Jahr intensiv begonnen hat, seine beiden Muttersprachen Deutsch und Polnisch anzuwenden. Beruflich geht es für Anne Bartusiak in der kommenden Zeit um das inhaltliche Konzept und die praktische Umsetzung der nächsten Befragung in den Kindertagesstätten im sächsischen Grenzraum. Außerdem übernimmt sie die Federführung der Informations- und Kommunikationsplattform. Zwei spannende und herausfordernde Schwerpunkte. Anne Bartusiak freut sich auf die Zusammenarbeit mit bekannten und neuen Gesichtern.

Sie ist wie folgt erreichbar:
Anne Bartusiak
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Sächsische Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung
Tel.: +49 (0)3581-663-9306
Mail: anne.bartusiak@kreis-gr.de