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... im Blog der Sächsischen Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung (LaNa)!

LaNa kurzform bunt_RGBHier finden Sie aktuelle Beiträge rund um die Themen Nachbarsprache von Anfang an! in Sachsens Grenzregionen, Neuigkeiten aus der Arbeit der LaNa, Veröffentlichungen zum Thema frühe Mehrsprachigkeit, Downloadhinweise, aber auch Wissenswertes zur Arbeit im Nachbarsprachbereich deutsch-polnisch / deutsch-tschechisch.

Weiterführende Informationen zur frühen nachbarsprachigen Bildung finden Sie auf unserem Online-Portal www.nachbarsprachen-sachsen.eu.

Das Team der Landesstelle Nachbarsprachen

Eine neue Kita des Monats stellt sich vor

Heute ist es wieder so weit: Mit Freude stellen wir Ihnen in der Rubrik „Kita des Monats“  auf der Nachbarsprachplattform www.nachbarsprachen-sachsen.eu eine weitere Kita vor, die im Bereich der Nachbarsprache von Anfang an! aktiv ist und Angebote zur Nachbarsprache und -kultur im Kita-Alltag unterbreitet. Eine neue Kita des Monats stellt sich vor weiterlesen

Kitas aufgepasst: Begegnungen mit Kindern aus dem polnischen Nachbarland werden auf unkomplizierte Weise gefördert!

„Zwei Länder, ein Ziel!“ Unter diesem Motto fördert das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) regelmäßige gemeinsame Unternehmungen deutscher und polnischer Kita-Kinder im Rahmen des Programms „Kind trifft dziecko“. Dazu zählen auch Erfahrungsaustausche zwischen pädagogischen Fachkräften und Betreuer/-innen, der spielerische Erwerb der Nachbarsprache Polnisch und das Kennenlernen der Kultur des Nachbarlandes Polen sowie öffentlichkeitswirksame Ergebnisse von Kita-Begegnungen. Kitas aufgepasst: Begegnungen mit Kindern aus dem polnischen Nachbarland werden auf unkomplizierte Weise gefördert! weiterlesen

Deutsch-tschechische Mutmachergeschichte

Der deutsch-tschechische Kinderchor tirili lockt am 08.März nach Klingenthal und am 11. März in die tschechische Nachbar- und Partnerstadt Kraslice, denn dort führt er die zweisprachige Kinderoper Brundibár auf – eine Oper gegen das Vergessen und für das bedingungslose Zusammenhalten von Freunden. Am 8.3.2019 wird diese Kinderoper in Klingenthal vormittags um 10 Uhr für die Schüler aufgeführt und am Abend um 18 Uhr für die Öffentlichkeit. Auch am 11.3.2019, folgen dann 2 Aufführungen in Kraslice um 10 und 18 Uhr. Deutsch-tschechische Mutmachergeschichte weiterlesen

Gewonnen? Genau!

Auch im Jahr 2018 konnten wir wieder Päckchen an glückliche Gewinner verschicken. Gesucht wurden beim Kalender-Gewinnspiel der Landesstelle Nachbarsprachen  „Mit Biedronka, Maus und Žába durch das Jahr 2018“ Trickfilmhelden aus Tschechien und Polen. Deshalb lautete der Lösungssatz „Štaflík trifft Bolek“.  Bei Štaflík handelt es sich um eine tschechische Trickfilmfigur und Bolek ist gemeinsam mit seinem Bruder Lolek Hauptdarsteller einer polnischen Zeichentrickserie. Gewonnen? Genau! weiterlesen

Welche Kompetenzen brauchen pädagogische Fachkräfte für den Einsatz in bilingualen (zweisprachigen) Kitas?

Prof. Dr. Kristin Kersten von der Universität Hildesheim und Prof. Dr. Andreas Rohde von der Universität Köln beantworten auf Nachfrage des Vereines „Frühe Mehrsprachigkeit an Kitas und Schulen (fmks)“ die Frage, ob pädagogische Fachkräfte für die Zweitsprache (L2) in bilingualen Einrichtungen zwingend Muttersprachler/innen (in Englisch „native speakers“) sein müssen, oder ob es auch Fachkräfte mit muttersprachlicher Kompetenz (in Englisch „near native speakers“) sein können.
Lesen Sie nachfolgend diese interessante Stellungnahme, veröffentlicht auf www.fmks.eu: Welche Kompetenzen brauchen pädagogische Fachkräfte für den Einsatz in bilingualen (zweisprachigen) Kitas? weiterlesen

Deutsch-Polnische Begegnung mit und ohne Sprachbarrieren

„Was heißt Straße auf Polnisch?“ Oder wie beschreibt man, wie lange wir laufen werden? Diesen und anderen Fragen stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 2. Pilotkurses der deutsch-polnischen Fortbildung „Groß für Klein – Duzi dla małych: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Förderung der interkulturellen und nachbarsprachigen Bildung im Bereich der Vorschulerziehung“ am vergangenen Freitag. Anlass war eine Stadtrallye in Görlitz, bei der sie im polnisch-deutschen Tandem gemeinsam die Stadt erkundeten und dabei ganz nebenbei Sprachbarrieren überwanden. Nachdem Frau Brix, Lehrkraft am Beruflichen Schulzentrum „Christoph Lüders“ in Görlitz, die Aufgaben erklärt und verteilt hatte, war man sich schon unsicher, ob man das Ziel findet, sich verständigen kann und wie man sich verständigt. Die Herausforderungen lagen darin, das Ziel mit dem Stadtplan zu finden und dort Fragen in deutscher und polnischer Sprache zu beantworten. Alle Gruppen haben diese Hürden gemeistert, denn jede/r spricht ein paar Worte des anderen und fehlende Bezeichnungen wurden über Mimik und Gestik ausgetauscht. Die Auswertung war spannend, denn die einzelnen Höhepunkte waren gut ausgesucht: Ob die Glasarche an der Altstadtbrücke, die Muschelminna am Postplatz oder der Flüsterbogen – jede Gruppe hatte etwas zu berichten und alle wurden neugierig, die Görlitzer Sehenswürdigkeiten selbst zu besuchen.

Kurze Impulsvorträge zu den Ausbildungswegen, die es gibt, wenn man in Deutschlands oder in Polens Kindertagesstätten arbeiten möchte, folgten. Den Referaten schlossen sich viele Fragen an, denn die Unterschiede zwischen den Ländern sind deutlich erkennbar. Unterschiedliche Betreuungsschlüssel, Aufstiegsmöglichkeiten oder inhaltliche Themen wurden hinterfragt und gegenseitig beantwortet. Aufgefallen war vor allem, dass alle polnischen Kita-Fachkräfte als „Lehrer/innen“ bezeichnet werden und ein Hochschulstudium absolviert haben. In Deutschland hingegen arbeiten vor allem Absolventinnen und Absolventen der Erzieher-Fachschule in den Einrichtungen. Dennoch benötigt man in beiden Ländern mindestens fünf Jahre, bis man einen Abschluss erworben hat. Zu diesem Thema gab es besonders viele Fragen, auch das Interesse an der praktischen Arbeit im jeweils anderen Land war groß, weshalb auch in der Mittagspause noch darüber gesprochen wurde.

Nach diesem anregenden Austausch ging es gestärkt an den praktischen Teil des Tages. Alle deutschen Teilnehmenden lernten das polnische Lied „Krasnoludki“, alle polnischen Lehrer/innen sangen mit den deutschen Erzieher/innen den Klassiker „Lied über mich“ von Volker Rosin. Anschließend arbeiteten die Teilnehmenden in ihren Gruppen. Es konnte herzlich darüber gelacht werden, dass der Frosch in Deutschland „Quak, Quak“ macht und in Polen eher „Kum, Kum“. Während alle gemeinsam sangen und Texte sprachen, entstanden praktische Ideen für die deutsch-polnische Handreichung für die Kita-Praxis. Geordnet nach den vier Jahreszeiten, werden sich in der Handreichung Gedichte, Reime und Lieder finden. Am Ende der Fortbildung haben so alle Fachkräfte jederzeit praktische Möglichkeiten zur Hand, um im Alltag nachbarsprachige Angebote durchzuführen.

 

Für uns war dieser Tag wieder ein hervorragender Beleg dafür, dass das Lernen und Anwenden der Nachbarsprache mit Spaß, Freude und praktischen Erlebnissen verbunden sein kann. Alle Teilnehmenden haben sich sehr engagiert eingebracht und viele Impulse für die eigene Arbeit mitgenommen. Besonderer Dank gilt Frau Brix und ihren Erzieher-Fachschülern vom BSZ Görlitz für ihre kreative und engagierte Vorbereitung der Stadtrallye. Am 22. März wird es eine zweite Stadtrallye geben – dann bei unserem Partner DODN in Jelenia Gòra. Wir freuen uns schon jetzt sehr darauf.

 

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Ksenia Koba Gogodze: Gefühle und Muttersprache

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die LaNa Geschichten von Personen unterschiedlichen Alters, die sich aufgrund verschiedener Anlässe und Motivationen den Sprachen und der Kultur unseres Dreiländerecks geöffnet haben. Heute stellen wir Ihnen in dieser Reihe mit Ksenia Koba Gogodze eine polnische Muttersprachlerin vor, die die Fremdsprachen Deutsch und Russisch gelernt hat, an der Universität in Wien am Institut für Theater-, Medien- und Filmwissenschaft studiert und parallel dazu zwei Kinder bekommen hat: Ksenia Koba Gogodze: Gefühle und Muttersprache weiterlesen

Einladung zu Fortbildungen zur frühen mehrsprachigen Bildung

Alle, die sich für die frühzeitige Heranführung von Kindern an Sprache und Kultur des Nachbarlandes interessieren, aufgepasst:
Die LaNa hat für Sie spannende Veranstaltungen im Fortbildungszyklus „Groß für Klein – Duzi dla małych“ vorbereitet und lädt Sie zur Teilnahme ein! Einladung zu Fortbildungen zur frühen mehrsprachigen Bildung weiterlesen

„Jassick trifft Sprache“

Sie sind sprachbegeistert? Sie haben Lust darauf, deutsch-tschechische Sprachanimation für die Kinder- und Jugendarbeit zu entdecken und zu vertiefen?
Oder Sie kennen jemanden, auf den diese Eigenschaften zutreffen?
Dann lesen Sie hier mal weiter. „Jassick trifft Sprache“ weiterlesen

Neue Materialien für die Arbeit mit Kindern in unserer Dreiländerregion..

… hat die LaNa zum Ende des vergangenen Jahres herausgegeben: Wir freuen uns, sie Ihnen heute vorzustellen.

Erschienen sind unser neues deutsch-tschechisches Malbuch „S Žábou a Maus po celý rok • Mit Žába und Maus durch das Jahr“ sowie die Broschüre „Mit Biedronka, Maus und Žába durch das Jahr“.

Das Malbuch basiert auf der deutsch-polnischen Version „Z Biedronką i Maus przez cały rok • Mit Biedronka und Maus durch das Jahr“, die im Rahmen des Projektes „Groß für Klein – Duzi dla Małych“ erarbeitet wurde. Es ist eine Möglichkeit, gemeinsam mit Kindern spannende Informationen zu Festen und Bräuchen in beiden Nachbarländern zu erfahren und parallel dazu passende Bilder farbig zu gestalten. Informationen rund um die Feste des Jahres in den drei Ländern Polen, Deutschland und Tschechien finden Sie gebündelt in der neuen Broschüre: Unterschiede und Gemeinsamkeiten sind nach Ländern geordnet, wichtige Begriffe sind in Landessprache notiert und der heraustrennbare Einleger rundet das Format ab, denn er enthält alle Feste und Feiertage des Jahres 2019.

Lesen Sie hier weiter, wie unsere Studentin Karolína Fousková zur Erarbeitung der Materialien beitragen konnte:

Als ich mein Praktikum im September in der Landesstelle Nachbarsprachen angefangen habe, standen schon zwei wichtige Aufgaben vor mir, die bis Weihnachten fertig sein mussten. Für die Jahresbroschüre und für das Malbuch sollten Texte formuliert werden. Das Thema war schon klar: Bräuche und Traditionen. Wie und wann feiert man bestimmte Feste in Deutschland, Polen und Tschechien? Dann war nur noch wichtig zu überlegen, was die Highlights im Jahr sind. Letztendlich haben wir uns für die Weihnachtszeit, Nikolaus, das Weihnachtsfest, Silvester und Neujahr, Karneval / Fasching, die Osterzeit, Ostern, den Frühlingsbeginn, Kindertag, Schulanfang, Herbstzeit und den Martinstag entschieden. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Texte zu erstellen. Auf der einen Seite konnte ich die eigenen Kenntnisse erweitern und auf der anderen Seite auch persönliche Erfahrungen dazu einbringen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Konzepten war der, dass das Malbuch für kleine Kinder zum Ausmalen gedacht ist und deswegen der Text auch entsprechend kurz und knapp sein musste. Was für mich ein bisschen schwierig war, war, dass die Texte für das Malbuch in Kindersprache geschrieben werden mussten. Das ist natürlich für mich als Studentin nicht ganz so einfach, aber dafür habe ich auch hier meine erfahrenen Kolleginnen in der LaNa, die mir sehr gern geholfen haben. Man stellt fest, dass in den drei Ländern, obwohl sie Nachbarländer sind, manche Feste sehr unterschiedlich gefeiert werden. Selbst in einem Land werden die Feste nicht unbedingt überall gleich begangen. In bestimmten Gebieten kann es anders und  sehr traditionell gefeiert werden. Auch die Übersetzung von bestimmten Begriffen war „eine harte Nuss“. Jedes Land hat so spezifische Begriffe für die konkreten Sachen oder Ereignisse, dass man es bei der Übersetzung etwas umschreiben muss. Auch das haben wir gemeinsam geschafft. Was bei solchen Praktikumsaufgaben gut ist? Dass man selbst auch viel dabei lernt. Man denkt nicht ‘‘Ach, dann mache ich das, weil es sein muss‘‘, sondern ‘‘Cool, dabei kann ich auch viel Neues lernen‘‘!

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Wollen Sie auch selber etwas Neues erfahren? Neugierig geworden?

Die Broschüre und das Malbuch stehen Ihnen zum Download  zur Verfügung. Bei Interesse an der gedruckten Version nehmen Sie bitte Kontakt zur LaNa auf.