Polnisch und Tschechisch bereits in der Kita? Kinder in Grenzregionen haben einzigartige Möglichkeiten!

Von klein auf zweisprachig aufwachsen? Unbedingt! Kinder lernen Sprachen spielerisch nebenbei, wenn sie von Anfang an einen optimalen Zugang zu mehr als einer Sprache haben. Daraus ergeben sich nicht nur kognitive Vorteile durch die komplexen Vernetzungen im Gehirn! Argumente für einen frühzeitigen Spracherwerb: Polnisch und Tschechisch bereits in der Kita? Kinder in Grenzregionen haben einzigartige Möglichkeiten! weiterlesen

Ideen aus der Kita-Praxis für die Kita-Praxis in der sächsischen Grenzregion

In den letzten Jahren durfte die Landesstelle Nachbarsprachen auf dem Blog oder der Nachbarsprachplattform wunderschöne Beiträge von Kitas mit vielfältigen Anregungen für die nachbarsprachige Bildungsarbeit veröffentlichen. Impulse daraus haben wir aktuell in einem neuen Postkartenformat für Kitas gebündelt: Ideen aus der Kita-Praxis für die Kita-Praxis in der sächsischen Grenzregion weiterlesen

LaNa ging in Klausur

Bevor das Jahr 2020 alle bereits wieder fest im Griff hat, nahm sich das LaNa-Team einen Tag zur Strukturierung und Planung des Jahres 2020. Ein geeigneter Ort dafür war die Peregrinus CVJM Herberge in Görlitz. LaNa ging in Klausur weiterlesen

Ergebnisse aus dem aktuellen Datenreport

Ende des Jahres 2019 erschien der aktuelle Datenreport zur Situation der frühen nachbarsprachigen Bildung in den Kitas der sächsischen Grenzregionen. Die LaNa legte damit einen datengestützten Gesamtüberblick über die Umsetzung nachbarsprachiger Bildungsangebote in Kitas im sächsischen Grenzraum zu Polen und Tschechien vor.

So konnten 2019 in den 6 sächsischen Grenzlandkreisen 66 Kitas identifiziert werden, die eine Kita-Partnerschaft mit einer Einrichtung im Nachbarland pflegen und/oder ein Angebot der Nachbarsprach- und Kulturvermittlung unterbreiten. 42 dieser Kitas orientierten sich dabei nach Tschechien, 24 nach Polen. Hinzu kamen weitere 171 Kitas, die über ein konkretes Potenzial verfügten, zukünftig ebenfalls im Bereich der frühen nachbarsprachigen Bildung aktiv zu werden.

Belegt werden konnte auch eine positive Entwicklung. So gibt es eine größere (und seit 2014/15 wachsende) Gruppe von Kitas, die bereits seit mehreren Jahren aktiv im Bereich der frühen nachbarsprachigen Bildung sind. Gleichzeitig wächst die Zahl der Kitas, die Nachbarsprachangebote auch regelmäßig vorhalten und/oder immersiv das Eintauchen in die Nachbarsprache im Kita-Alltag ermöglichen.

Andererseits ist aber auch nach wie vor erhebliche Bewegung im Feld der im Nachbarsprachbereich aktiven Kitas zu beobachten: Es brechen Angebote weg und es kommen gleichzeitig neue Kitas hinzu, die sich auf den Weg der nachbarsprachigen Bildung begeben bzw. dies gern wollen.

Insbesondere wächst aber das nachbarsprachige Potenzial in den Kitas des Grenzraums, indem mehr Kitas über muttersprachliches Personal in den Nachbarsprachen Polnisch bzw. Tschechisch verfügen, generell die Zahl der Pädagogen/-innen mit Polnisch- bzw. Tschechisch-Kenntnissen steigt und nicht zuletzt auch viele Kitas Kinder mit polnisch- bzw. tschechisch-sprachigem Familienhintergrund betreuen. Es zeigt sich jedoch, dass dieses Potenzial noch nicht in allen Kitas erkannt und für die frühzeitige Heranführung der Kinder an Sprache und Kultur des Nachbarlandes genutzt wird.

Insgesamt erweist sich das Feld der Kitas in den sächsischen Grenzregionen im Bereich der nachbarsprachigen Bildung als außerordentlich heterogen – es gibt unterschiedliche Ist-Stände bei der Umsetzung und unterschiedliche Rahmenbedingungen (Vorhandensein von Muttersprachler/-innen, Finanzierungsmöglichkeiten für grenzüberschreitende Begegnungen, Beratungs-, Unterstützungs- und Fortbildungsbedarfe etc.). Hieraus resultiert die Herausforderung, auf diese unterschiedlichen Bedarfe vor Ort zur Förderung und Qualitätsentwicklung im Bereich der frühen nachbarsprachigen Bildung mit adäquaten Maßnahmen einzugehen.

Hieran wird die LaNa mit ihrer Arbeit im Jahr 2020 anknüpfen und im Austausch mit Erfahrungsträger/-innen weiter daran arbeiten, bedarfsgerechte Angebote zur Unterstützung einer kontinuierlichen, alltagsintegrierten nachbarsprachigen Bildungsarbeit in Kitas der sächsischen Grenzregionen zu entwickeln und umzusetzen und den Prozess der Qualitätsentwicklung im Bereich der frühen nachbarsprachigen Bildung gemeinsam mit ihnen weiter zu gestalten. Der Datenreport 2019 liefert hierfür eine gute Grundlage und vielfältige Ansatzpunkte.

Stöbern Sie gern in dem Bericht, um viele weitere spannende Fakten rund um diesen Bildungsbereich zu lesen und seien Sie auch herzlich eingeladen mit uns dazu in den Fachaustausch zu treten. Nur gemeinsam mit allen relevanten Akteuren und ihrem Wissen und ihren Erfahrungen werden wir den Weg zur Nachbarsprache von Anfang an in den sächsischen Grenzregionen weiter erfolgreich beschreiten können. Wir freuen uns über Ihre Impulse und auf die weitere Zusammenarbeit!

Gemeinsam auf dem Weg zur alltagsintegrierten Nachbarsprachbildung

Der 26. November 2019 – ein (Fach-)Tag, der ganz im Zeichen der alltagsintegrierten Nachbarsprachbildung stehen wird. Schon Albert Einstein wusste: „Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens.“ In diesem Sinne wollen wir diesen Tag nicht nur für den Fach-, sondern auch für den Erfahrungsaustausch nutzen:

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Hilf mir, Dich zu verstehen – der Einsatz von Zeichensprache im Krippenbereich

Freuen Sie sich heute auf einen weiteren Gastbeitrag aus der deutsch-polnischen Kita-Praxis des Kinderschloss` Sonnenschein in Groß Krauscha, dessen Titel schon verrät, dass Sie heute einen ganz praktischen Einblick in Kommunikationsmittel zur Überwindung erster Sprachbarrieren erhalten: Hilf mir, Dich zu verstehen – der Einsatz von Zeichensprache im Krippenbereich weiterlesen

Fachtag 2019 zur alltagsintegrierten Nachbarsprachbildung

Am 26.November laden wir in Kooperation mit der Euroregion Erzgebirge zum Fachtag „Gemeinsam auf dem Weg zur alltagsintegrierten Nachbarsprachbildung in Kitas der sächsischen Grenzregionen“ nach  Freiberg ein. Das Programm verspricht schon heute einen interessanten fachlichen Austausch.

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Es lohnt sich, den linguistischen Sprung von einem „Hallo“ zu einem „Cześć“ zu wagen:

Denn das Gehirn der Menschen, die mehr als eine Sprache beherrschen, unterscheidet sich in seiner Struktur von denen, die ausschließlich in ihrer Muttersprache kommunizieren können. Heute teilen wir auf dem Blog ein Video, das Ihnen in wenigen Minuten aufzeigt, welche Arten des Sprachenlernens es gibt, welche Vorteile sich daraus ergeben und was dabei im Gehirn passiert: Es lohnt sich, den linguistischen Sprung von einem „Hallo“ zu einem „Cześć“ zu wagen: weiterlesen

In der LaNa gibt’s kein Sommerloch…

…denn es gibt immer viel zu tun. Lesen Sie heute von einem Dankeschön für alle fleißigen Kitas in unserer Grenzregion, vom Zwischenstand der LaNa-Umfrage und freuen Sie sich auf sommerliche Anregungen für den nachbarsprachigen Alltag in Familie und Kita. In der LaNa gibt’s kein Sommerloch… weiterlesen

Ehrenpreis für „Groß für Klein – Duzi dla małych“

„Großer Bahnhof“ am vergangenen Mittwoch, dem 05.06.19, im Polnischen Institut Berlin: Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Ministerium für Investition und wirtschaftliche Entwicklung der Republik Polen (Ministerstwo Inwestycji i Rozwoju, MIiR) hatten zur feierlichen Preisverleihung im Wettbewerb für Flaggschiffprojekte des Gemeinsamen Zukunftskonzepts für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum eingeladen. Ehrenpreis für „Groß für Klein – Duzi dla małych“ weiterlesen