LaNa informiert über ihre Arbeit

Der Beauftragte für sorbische Angelegenheiten, Manfred Hermasch, informiert sich am Infostand der Landesstelle Nachbarsprachen.
Der Beauftragte für sorbische Angelegenheiten, Manfred Hermasch, informiert sich am Infostand der Landesstelle Nachbarsprachen.

Am 23.Juli drehte sich für einige Stunden im Foyer des Landratsamtes Görlitz alles um die frühe nachbarsprachige Bildung. Grund dafür war ein Informationsstand der Landesstelle Nachbarsprachen (LaNa), die nun seit fast einem Jahr im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus agiert und auf diesem Weg ihre Arbeit vorgestellt hat. So hatten die Mitarbeiter/innen, aber auch Besucher/innen des Landratsamtes Gelegenheit, Fragen zur Arbeit der LaNa zu stellen – und dies wurde auch rege in Anspruch genommen.
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Rückblick auf mein Praktikum

Foto HSEnde Mai begann mein Praktikum bei der Sächsischen Landesstelle für Nachbarsprachen. Nun sind schon zwei Monate vergangen und ich muss mich von der LaNa verabschieden.

Inhaltlich war alles ganz neu für mich. Ich hatte weder Kenntnisse auf dem Gebiet der Pädagogik noch in polnischer oder tschechischer Sprache.
Meine Aufgabe war es auch vielmehr, die LaNa bei der Vor- und Nachbereitung zur Arbeitstagung am 23.06. im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) St. Marienthal in Ostritz zu unterstützen. Rückblick auf mein Praktikum weiterlesen

Zweisprachigkeit ist nicht gleich Zweisprachigkeit?!

(Autorin: Eva Rottmann)

Flaggen EU_3 bearbDass die Sache mit dem Fremdsprachenerwerb gar nicht so einfach ist, habe ich in meinem letzten Beitrag „Über die Tücken des Fremdsprachenerwerbs“ festgestellt. Daher finde ich es auch bewunderns- bzw. beneidenswert, wenn jemand fließend mehrere Sprachen spricht. Es schien mir folglich immer ein Segen zu sein, wenn man Fremdsprachen schon von Kindesbeinen an erwerben kann. Doch dann sah ich in dem bereits im letzten Beitrag erwähnten Buch „Wie kommt der Mensch zur Sprache“ allen Ernstes einen Satz vor mir, der in etwa besagte, dass Zweisprachigkeit Anfang der 60er Jahre als etwas Schlechtes galt. Zweisprachigkeit? Schlecht? Zweisprachigkeit ist nicht gleich Zweisprachigkeit?! weiterlesen

Ergebnisse der Online-Befragung von sächsischen Kitas

(Autorin: Mariann Schönfelder)
Im Rahmen ihrer Bestandsaufnahme zu den Aktivitäten im Bereich der frühen nachbarsprachigen Bildung in Kitas der sächsischen Grenzregionen hat die LaNa seit März intensiv an einer tiefer gehenden Analyse gearbeitet. Zur Arbeitstagung  „Auf dem Weg zur Nachbarsprache von Anfang an in Sachsens Grenzregionen“ Ende Juni wurden erste Resultate vorgestellt und mit etwa 100 Expertinnen und Experten diskutiert. Ergebnisse der Online-Befragung von sächsischen Kitas weiterlesen

LaNa stellt sich im Rahmen der Trilingo-Ausstellung vor

TriLingo_AusstellungTrilingos Freunde im Dreiländereck“ sind jetzt schon seit Anfang Juni im Landratsamt Görlitz zu Gast. Anlässlich dieser Ausstellung, organisiert vom Verein Trilingo e. V. und der Landesstelle Nachbarsprachen (LaNa), sind  am 23. Juli alle Interessierten herzlich eingeladen mit uns LaNa-Mitarbeiterinnen ins Gespräch zu kommen: LaNa stellt sich im Rahmen der Trilingo-Ausstellung vor weiterlesen

Ferienstart in Sachsen

schulferien
Quelle: www.kar.schulnetz.hamm.de

In Sachsen ist es nun soweit – endlich haben die langersehnten Sommerferien begonnen. Sechs Wochen bleibt die Schule nun geschlossen. Bis zum 21. August haben die Kinder frei – Zeit zum Baden, Verreisen und Seele baumeln lassen. Wer nicht mit seinen Eltern in den Urlaub fährt, findet auch in der näheren Umgebung spannende Ausflugsziele. Für Kinder der sächsisch-polnischen bzw. sächsisch-tschechischen Grenzregionen bietet sich zum Beispiel die Gelegenheit, auf Entdeckungstour ins Nachbarland zu gehen. Ferienstart in Sachsen weiterlesen

Umweltschutzprojekt mit Hurvínek und Spejbl

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In einem der Kurzfilme verfolgen Spejbl und Hurvínek die Spuren des Luchses, der größten Katze Europas. (Quelle: www.spur-projekt.de)

Die zwei bekannten Prager Marionetten Hurvínek und Spejbl verfolgen zurzeit einen wichtigen Auftrag: Sie möchten Kinder im Alter zwischen drei und zehn Jahren für den Natur- und Umweltschutz sensibilisieren. Zu diesem Zweck haben sich die zwei Puppen vor die Kamera begeben. In fünf Kurzfilmen nehmen sie die kleinen Zuschauer mit auf „Hurvínek’s Reisen in die Natur“. Dabei werden gemeinsam bedrohte Tierarten der Oberlausitz und Böhmens beobachtet. Spejbl und Hurvínek verfolgen zum Beispiel die Spuren der größten Katze Europas, des Luchses, oder sehen dem Birkhuhn beim Balztanz im Isergebirgsmoor zu. Umweltschutzprojekt mit Hurvínek und Spejbl weiterlesen

Muttersprachler brauchen dringend Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse

Fachtagung in Ostritz galt der nachbarsprachlichen Bildung

(Autor: Andreas Kirschke für Serbske Nowiny und SZ-Niesky)

Bei der Arbeitstagung wurde das Thema Anerkennung von Berufsabschlüssen intensiv diskutiert
Bei der Arbeitstagung wurde das Thema Anerkennung von Berufsabschlüssen intensiv diskutiert

Polnisch und Tschechisch im grenznahen Raum in Sachsen brauchen systematische Förderung und Qualitätsentwicklung vom frühen Kindesalter an.  „Es fehlt nach wie vor ein wissenschaftlich fundiertes Konzept als Orientierung für die Arbeit in den Kindertagesstätten“, unterstrich Dr. Regina Gellrich, Leiterin der Sächsischen Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung, zur Arbeitstagung „Auf dem Weg zur Nachbarsprache von Anfang an in Sachsens Grenzregionen.“ in Ostritz. Aus Deutschland, Polen, Tschechien und Österreich nahmen Erzieherinnen, Lehrerinnen, Wissenschaftler, Studenten sowie Vertreter aus Bildung, Kultur, Politik und Verwaltungen teil. Muttersprachler brauchen dringend Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse weiterlesen

Kooperationsprogramm Freistaat Sachsen-Tschechische Republik 2014 – 2020 gestartet

Logo Kooperationsprogramm SN CZ 2014 - 2020Ahoj sousede. Hallo Nachbar. – unter diesem Motto steht das Kooperationsprogramm für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit Sachsen-Tschechien in der neuen EU-Förderperiode 2014 bis 2020. Im Juni 2015 wurde das zugrundeliegende Programmdokument durch die Europäische Kommission genehmigt. Auch das gemeinsame Umsetzungsdokument ist ausgehandelt, so dass es am 31. Juli endlich mit der Beantragung von Projekten beginnen kann. Darüber informierten die Nationale Behörde im Tschechischen Ministerium für regionale Entwicklung und die Verwaltungsbehörde im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft dieser Tage auf Regionalkonferenzen in den 4 sächsisch-tschechischen Euroregionen.
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