„Bekanntes Gesicht“ unterstütz die LaNa auf´s Neue

Liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Jenny Barthel und vom 27.11.2017 bis 28.02.2018 werde ich dem LaNa-Team tatkräftig als Praktikantin zur Seite stehen.

Seit Oktober dieses Jahres studiere ich an der Hochschule Zittau/Görlitz Management für Sozialen Wandel im Masterstudiengang, nachdem ich im Juli meinen Bachelorabschluss als Kommunikationspsychologin erfolgreich absolviert habe.

Görlitz ist seit 2013 meine Heimat und auch die LaNa trägt einen wesentlichen Anteil daran, dass ich mich in der Stadt sehr wohlfühle. Denn nicht nur die Neukonzeption des Nachbarsprachkoffers wurde mir anvertraut, seit 2014 unterstütze ich das Team regelmäßig im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit (speziell über die Nachbarsprachplattform) und bei diversen Veranstaltungen. Die konstruktive Zusammenarbeit empfinde ich als sehr bereichernd und bin dankbar, dass mir so vieles anvertraut wird. „Bekanntes Gesicht“ unterstütz die LaNa auf´s Neue weiterlesen

Eine Zukunft im Nachbarland gefunden

Foto: privat

„Ich komme aus Jablonec nad Nisou, einer Kleinstadt im Norden von Tschechien. Es ist ein Ort, in dem man nichts geschenkt bekommt.“, sagt Daniel Večeřa über seine Heimat im Dreiländereck Tschechien, Polen, Deutschland. „Ich würde mich eher als Durchschnittstscheche bezeichnen und versuche stets aus den gegebenen Voraussetzungen das Bestmögliche herauszuholen.“

So wollte Daniel hinaus in die Welt und dachte nach dem Schulabschluss zunächst an ein Stipendium für England oder die USA. Aus Kostengründen schaute er schließlich ins Nachbarland Deutschland. Die sprachlichen und kulturellen Grundlagen hatte er durch den schulischen Deutschunterricht und Schüleraustauschprogramme in Bayern erhalten. „Diese ersten Erfahrungen haben es mir einerseits ermöglicht, die deutsche Sprache später schneller auf das Niveau zu bringen, welches für ein Studium in Deutschland benötigt wurde. Andererseits waren alle Leute so hilfebereit und freundlich, dass ich das Gefühl hatte, dass Deutschland der Himmel auf Erden ist.“ Eine Zukunft im Nachbarland gefunden weiterlesen

Anička und ihre neue Heimat

Foto: Anna Käsche
Foto: Anna Käsche

„Tschechien ist nicht attraktiv. Du wirst da nicht glücklich!“ Die Auslandspläne der Abiturientin Anna Käsche stießen bei ihren Freunden auf Unverständnis. Die ganze Welt steht heute den jungen Menschen offen, doch die Eibauerin entschied sich für ein Freiwilligenjahr beim tschechischen Nachbarn. Im Evangelischen Zinzendorf-Gymnasium Herrnhut wurden die Grundlagen dafür gelegt. Dort wird Tschechisch als zweite Fremdsprache unterrichtet. Die Tschechischlehrerin war gleichzeitig Annas Klassenlehrerin. „Wir haben viele Ausflüge nach Tschechien unternommen. Das Land hat mich fasziniert und so entstand schon damals der Wunsch, es näher kennenzulernen.“, erinnert sich Anna. Anička und ihre neue Heimat weiterlesen

Nachbarsprache ist spannender Lebensbegleiter

Foto von Pavla Rezkova
Foto: Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO)

„Meine Eltern sprechen Deutsch. Mein Bruder spricht Deutsch. Also wollte ich auch Deutsch lernen.“, Für die 18jährige Pavla Rezkova aus Jablonec nad Nisou war es selbstverständlich, sich aktiv mit der Sprache des Nachbarn auseinander zu setzen. „Wir leben doch in einem deutsch-tschechisch-polnischen Dreiländereck!“, fügt sie mit Nachdruck hinzu. Bereits in der Grundschule begann für sie der Deutschunterricht. „Deutsch fiel mir leichter als Englisch.“, erinnert sich Pavla an die ersten Unterrichtsstunden. Nachbarsprache ist spannender Lebensbegleiter weiterlesen