Neue Kita des Monats stellt sich vor: Kita Sonnenhügel

In der Rubrik Kita des Monats auf der Nachbarsprachplattform www.nachbarsprachen-sachsen.eu stellt die LaNa regelmäßig eine sächsische Kindertagesstätte vor, die sich auf den Weg zur „Nachbarsprache von Anfang an!“ begeben hat und Angebote zur Nachbarsprache und -kultur im Kita-Alltag unterbreitet. Aktuell berichtet die Kindertagesstätte Sonnenhügel in Rothenburg/O.L. im Landkreis Görlitz. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Prause, und ihr Kollegium haben im vergangenen Jahr begonnen, sich intensiv mit der Thematik der Nachbarsprachvermittlung auseinanderzusetzen. Anlass dazu war u.a. die Einstellung einer Fachkraft aus Polen, die ihre Muttersprache mit in die Kita gebracht hat. Neue Kita des Monats stellt sich vor: Kita Sonnenhügel weiterlesen

Aus der Wissenschaft: Was wir von mehrsprachigen Gehirnen lernen können

Manfred Spitzer | Foto: picture-alliance/dpa
Manfred Spitzer | Foto: picture-alliance/dpa

Allen Kita-Fachkräften, Eltern und Interessierten am Thema Mehrsprachigkeit und Förderung früher Mehrsprachigkeit bei Kindern empfehlen wir den Filmbeitrag „Mehrsprachigkeit“, der im Bayrischen Rundfunk veröffentlicht wurde und in der ARD-Mediathek online zur Verfügung steht.  Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer präsentiert in der Rubrik Geist&Gehirn aktuelle Ergebnisse aus der Hirnforschung und schafft es, die zum Teil sehr komplizierten und hochwissenschaftlichen Inhalte für das breite Publikum anschaulich, verständlich und amüsant herunter zu brechen. Aus der Wissenschaft: Was wir von mehrsprachigen Gehirnen lernen können weiterlesen

Einstellung polnischer/tschechischer Muttersprachler/innen in der Kita?

Foto: Fotolia
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Wie dies gehen kann, diese Frage scheint ein „Dauerbrenner“ bei Kitas zu sein, die nachbarsprachige Bildungsangebote unterbreiten und im Idealfall dabei immersiv arbeiten wollen. In der LaNa erreichen uns dazu immer wieder entsprechende Anfragen. In der novellierten SächsQualiVO, die seit vergangenem Herbst in Kraft ist, sind nun explizit drei Wege aufgezeigt, die für die Einstellung von muttersprachlichem Personal geprüft und genutzt werden können:

  • die Passfähigkeit der Qualifikation entsprechend der Vorgaben der SächsQualiVO §1 im Rahmen eines Anerkennungsverfahrens für die im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse,
  • die Einzelfallprüfung im Rahmen des Betriebserlaubnisverfahrens entspr. §29 Absatz 2 des Landesjugendhilfegesetzes und
  • die berufsbegleitende Weiterbildung nach SächsQualiVO §5a (für polnische/tschechische Muttersprachler/innen mit pädagogischem Hochschulabschluss z. B. die berufsbegleitende Weiterbildung nach der VwV Weiterbildung Kindheitspädagogik).

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Nachbarsprach-Kitas aufgepasst: Gute Praxis wird belohnt

Mädchen in Sprechblase halten TafelSie sind eine aktive Nachbarsprach-Kita in Sachsen? Sie haben beispielsweise Erfahrungen mit bilingualen Kolleginnen und Kollegen aus Polen oder Tschechien und können berichten, wie der gemeinsame Arbeitsalltag organisiert ist? Oder Sie können vermitteln, wie die  Kinder das „Bad“ in der Nachbarsprache Polnisch bzw. Tschechisch erleben bzw. wie die nachbarsprachliche Vielfalt und das Miteinander der Kulturen in Ihrer Einrichtung sicht- und erlebbar ist? Oder nutzen Sie vielleicht interessante Methoden für gemeinsame Aktivitäten mit Kindern, Eltern und/oder Pädagoginnen aus dem Nachbarland?
Dann stellen Sie Ihre Arbeit mit der Nachbarsprache am 12. Mai 2017 im Deutschen Hygienemuseum Dresden (DHMD) vor! Nachbarsprach-Kitas aufgepasst: Gute Praxis wird belohnt weiterlesen

Muttersprachler brauchen dringend Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse

Fachtagung in Ostritz galt der nachbarsprachlichen Bildung

(Autor: Andreas Kirschke für Serbske Nowiny und SZ-Niesky)

Bei der Arbeitstagung wurde das Thema Anerkennung von Berufsabschlüssen intensiv diskutiert
Bei der Arbeitstagung wurde das Thema Anerkennung von Berufsabschlüssen intensiv diskutiert

Polnisch und Tschechisch im grenznahen Raum in Sachsen brauchen systematische Förderung und Qualitätsentwicklung vom frühen Kindesalter an.  „Es fehlt nach wie vor ein wissenschaftlich fundiertes Konzept als Orientierung für die Arbeit in den Kindertagesstätten“, unterstrich Dr. Regina Gellrich, Leiterin der Sächsischen Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung, zur Arbeitstagung „Auf dem Weg zur Nachbarsprache von Anfang an in Sachsens Grenzregionen.“ in Ostritz. Aus Deutschland, Polen, Tschechien und Österreich nahmen Erzieherinnen, Lehrerinnen, Wissenschaftler, Studenten sowie Vertreter aus Bildung, Kultur, Politik und Verwaltungen teil. Muttersprachler brauchen dringend Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse weiterlesen