Hier wird nachbarsprachige Bildungsarbeit gelebt!

In aktuell 73 Einrichtungen des sächsisch-polnisch-tschechischen Grenzraumes ist nachbarsprachige Bildungsarbeit gelebter Alltag. Woher wir das wissen? Wir haben nachgefragt und hingeschaut und die Kita-Landkarte auf der Plattform der Landesstelle Nachbarsprachen aktualisiert.

Dabei hat sich erneut gezeigt, dass nachbarsprachige Bildungsarbeit viel mehr ist, als eine bestimmte Methode: Sie ist eine Haltung und bedarf des Engagements vieler. Egal ob es regelmäßig stattfindende Begegnungen mit einer Einrichtung im Partnerland sind (die aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen nicht immer physisch stattfinden können, aber kreativ anders gepflegt werden, wovon zum Beispiel die Kita Wichtelhäusl in Deutschneudorf berichtet oder ob eine polnische Muttersprachlerin im Alltag spielerisch ihre Landessprache integriert – die Berührung mit der Sprache der NachbarInnen findet statt und bietet einen Mehrwert für Groß und Klein auf beiden Seiten der Grenze. Neben engagierten LeiterInnen, die sich zum Beispiel darum bemühen, dass sie von Förderprogrammen profitieren können, sind es oftmals auch nachbarsprachig begeisterte Eltern, die in der Kita angeregt haben, dass Polnisch oder Tschechisch Bestandteil der frühen pädagogischen Bildungsarbeit wird. An alle Beteiligten wollen wir ein großes Lob aussprechen und wünschen viel Kraft, damit die Nachbarsprache auch weiterhin fester Bestandteil des Alltags in den Kitas bleibt.

Sie haben Lust bekommen, sich die Einrichtungen anzuschauen? Dann besuchen Sie doch mal wieder unsere Kita-Landkarte und schauen Sie sich um, wer in Ihrer Region nachbarsprachig aktiv ist.

Für alle Kitas, die bereits aktiv sind oder es gern werden möchten: Sprechen Sie uns an! Wir, das Team der Landesstelle Nachbarsprachen stehen ihnen unterstützend und beratend zur Seite und freuen uns, wenn Sie unsere Hilfe in Anspruch nehmen!

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