LaNa-Netzwerk im „Strategiefieber“

Die vergangene Woche stand für die LaNa und ihre Netzwerkpartner ganz im Zeichen gemeinsamer Strategiediskussionen, denn gleich zwei Veranstaltungen waren inhaltlich darauf ausgerichtet, die Weiterentwicklung der nachbarsprachigen Bildung in den sächsischen Grenzregionen voranzutreiben:

Zunächst fand am 24.10.2017 ein Koop  erationsgespräch zwischen der LaNa und Tandem, dem Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch, statt.

Die Zusammenarbeit beider Institutionen entwickelt sich seit der Gründung der LaNa 2014 sehr erfolgreich. Vor einem Jahr unterzeichneten beide eine gemeinsame Vereinbarung, um die gegenseitige Unterstützung, die Bündelung von Knowhow und Ressourcen sowie die Vernetzung von Strukturen zu besiegeln. Darauf aufbauend wurde im Kooperationsgespräch letzte Woche strategisch überlegt, welche wichtigen gemeinsamen Weichen es für die kommende Zeit zu stellen gilt, um das Thema Nachbarsprache von Anfang an! (nicht nur) in den sächsischen Grenzregionen weiter auf Kurs zu halten. Dabei sprachen LaNa und Tandem u.a. über konkrete gegenseitige Unterstützungsanliegen bei Fortbildungs- und Fachveranstaltungen in 2018, aber auch bei der künftigen Sicherung der Tandem-Angebote für den Vorschulbereich.

Am 25.10.2017 tagte dann der Expertenbeirat „Frühe nachbarsprachige Bildung in Sachsen“ im Rahmen eines Strategieworkshops im Landratsamt Görlitz. Eingeladen waren dazu auch die Leiter der Sächsischen Verbindungsbüros in Prag und Wroclaw sowie Vertreterinnen und Vertreter anderer Grenzregionen Deutschlands.
Ausgangspunkt war die gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern im Frühjahr herausgearbeitete Notwendigkeit, das Thema der nachbarsprachigen Bildung in den sächsischen Grenzregionen – insbesondere auch mit Blick auf die Schaffung eines durchgängigen Bildungsangebotes von der Kita über Schule bis hin zur Aus- und Weiterbildung – strategisch auszurichten, sowie der daraus resultierende Auftrag an den Expertenbeirat durch den Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Kultus, Dr. Pfeil, hierfür die Grundlagen zu legen. Ein Referat zur Umsetzung der „Frankreich-Strategie“ von Frau Hammes-Di Bernardo aus dem Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes (Referat Frühkindliche Bildung und Betreuung) brachte zunächst wichtige externe Impulse für die anschließende moderierte Diskussion unter den Beteiligten. Dabei ging es darum, eine gemeinsame Vision für Sachsen zu entwickeln sowie konkrete strategische Schritte und Ziele herauszuarbeiten.

Die LaNa dankt an dieser Stelle allen beteiligten Beiratsmitgliedern und den Gästen für die gemeinsame fruchtbringende Diskussion. Die Ergebnisse werden nun aufbereitet, um sie in einem nächsten Schritt Staatssekretär Dr. Pfeil vorzulegen t. Über den Fortgang des Prozesses wird die LaNa zu gegebenem Zeitpunkt über ihren Blog berichten.

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