Was ist KIKUS?

Foto: Gabriela Betinska | Copyright: Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit e.V.

(Autorinnen: Karin Birmele, Edgardis Garlin)

Sprachförderung für Kinder ist ein großes Anliegen des Zentrums für kindliche Mehrsprachigkeit e.V. (zkm). Zu diesem Zweck hat die Sprachwissenschaftlerin Dr. Edgardis Garlin vor 17 Jahren die KIKUS-Methode entwickelt – ein handlungspraktischer Ansatz, der die Kinder vom ersten Tag an in die Sprecher-Rolle bringt und auf einfache Weise wertschätzend die Erstsprachen der Kinder mit einbezieht. KIKUS steht für „Kinder in Kulturen und Sprachen“.

In den vergangenen Jahren hat das zkm viele Fachkräfte im Rahmen von KIKUS-Fort- und Weiterbildungen geschult, u.a. Erzieher/innen, Lehrkräfte für Deutsch als Fremdsprache oder Deutsch als Zweitsprache und Sprachheilpädagog/innen. Die Vorteile der dabei vermittelten Sprachförderungs-Methode beschreiben Seminarteilnehmer/innen wie folgt:

„KIKUS ist eine besondere, einzigartige und sehr wirkungsvolle Methode.“ | „Sehr gutes, dichtes, strukturiertes Seminar mit guter Hinführung zur Anwendung und Praxis!“ |“KIKUS lässt sich gut auf andere Sprachen übertragen, ist praktisch und alltagsorientiert und authentisch. Der Einbezug der Muttersprache ist besonders wichtig.“

„Lernen mit allen Sinnen“ – diesem Grundsatz folgen die KIKUS-Kurse. Copyright: Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit e.V.

Grundlagen der Schulungen bilden einerseits die Praxiserfahrungen der zkm-Teammitglieder und andererseits die daraus hervorgegangene Konzeption. Das KIKUS-Programm ist vor allem für die Arbeit mit Kindern im Alter zwischen 3 und 10 Jahren geeignet. Im Rahmen des Fortbildungsprogramms 2015/16 besteht u.a. die Möglichkeit, am 08./09.April 2016 ein zweitägiges Grundseminar in Leipzig zu besuchen. In diesem Seminar wird die KIKUS-Methode ganz praktisch vermittelt.

Das zkm ist eine gemeinnützige Organisation. Das Team besteht aus Fachkräften und Eltern und engagiert sich rund um die kindliche Mehrsprachigkeit. Dabei wird die grundlegende Auffassung vertreten, dass Mehrsprachigkeit ein gesellschaftliches Gut ist. Handlungsleitend ist die Wertschätzung aller Sprachen, da auf diesem Weg nachhaltig Integration und interkulturelle Kompetenzen gefördert werden können.

Weitere Informationen zum zkm sowie zu KIKUS und zum aktuellen KIKUS-Fortbildungsprogramm finden Sie hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.