Ein weihnachtlicher Blick zu nachbarlichen Traditionen

161214_weihnachten_klIn zwei Tagen ist der Heilige Abend da. Im Polnischen heißt der 24. Dezember übrigens Wigilia und unsere tschechischen Nachbarn nennen ihn Štědrý večer. Wenn Sie zu Wigilia abends einmal in Polen unterwegs sind, könnten Sie theoretisch an allen Haustüren klopfen und sich selbstverständlich mit an den gedeckten Tisch setzen und das festliche Mahl genießen. Denn: Es wird traditionell immer ein Gedeck mehr auf den Tisch gestellt. In Anlehnung an die christliche Weihnachtsgeschichte, wird damit der hochschwangeren Maria und ihrem Mann Josef gedacht, die damals am 24. Dezember in kein Haus eingelassen wurden und in einem Stall Unterschlupf fanden.

Foto: www.daserste.de
Foto: www.daserste.de

Unsere tschechischen Nachbarn schreiben dem Štědrý večer auch magische Fähigkeiten zu. So werden beim Festessen am 24. Dezember Fischschuppen unter den Teller gelegt, die Glück und Geld im kommenden Jahr verheißen. Auch nach einem reichhaltigen Essen wird oft ein Blick in die Zukunft geworfen. Zum Beispiel beim Bleigießen. Oder es werden Äpfel aufgeschnitten, um an der Form der Kerne das Schicksal abzulesen: Ein Stern bringt Glück und Vermögen.

Mit diesem weihnachtlichen Blick in unsere Nachbarländer wünschen Ihnen das Team der Sächsischen Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung sowie seine Freunde Biedronka, Žába und Maus ein fröhliches, ruhiges und schönes Weihnachtsfest. Kommen Sie gesund und erholt in das neue Jahr.

Mit herzlichen Grüßen

Das Team der Sächsischen Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung

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