Unterstützung bei der deutsch-polnischen Fachkonferenz durch eine Freiwillige des PARITÄTischen

Schon in zwei Wochen, am 13.06.19, findet die deutsch-polnische Fachkonferenz zum Abschluss des Interreg-Projektes „Groß für Klein – Duzi dla małych” statt, das LaNa-Team steckt mitten in den Konferenzvorbereitungen dazu. Das Kulturprogramm für diese besondere Veranstaltung bereitet Anika Hähner vor. Sie ist Freiwillige des PARITÄTischen und berichtet im Interview von ihren Erfahrungen und Plänen.

Ein Jahr lang zusätzliche Unterstützung durch einen freiwilligen, jungen Menschen aus dem Nachbarland: Möglich machen das die bi-nationalen Freiwilligenprogramme des Paritätischen Freiwilligendienstes Sachsen. Das bedeutet einerseits Unterstützung im pädagogischen Alltag, andererseits bringen diese jungen Menschen ihre Kultur und ihre Sprache als Bereicherung in die jeweilige Institution mit.

Anika Hähner hat diese Chance ergriffen und absolviert ein Praktikum an der „Tecza“ Schule in Zgorzelec
Doch wie kam es zu diesem Praktikum? Nach dem Abitur hatte sie den Wunsch sich erst einmal zu orientieren und ins Ausland zu gehen, auch um ihre Sprache zu verbessern oder eine neue zu lernen. Eigentlich wollte sie „irgendwas mit Händen machen”, etwas handwerkliches, aber dann ist sie zufällig auf die Seite der PARITÄTischen gestoßen. Nach den Bewerbungsformalitäten ging es dann ziemlich schnell und sie war begeistert von der Möglichkeit der PARITÄTischen Freiwilligendienste Sachsen. Bei der Auswahl ihrer Praktikumsstelle fiel ihre Wahl auf die „Tecza” Schule in Zgorzelec, wo sie zumeist im Unterrichtsfach Deutsch unterstützend tätig ist.

Wie sieht so ein Tag aus? Nach dem Frühstück geht sie mit in die Klassen der Deutschlehrerin, wo gemeinsam am Unterrichtsstoff gearbeitet wird. Manchmal darf sie auch selbstständig mit den Schülern Inhalte erarbeiten und berichtet lächelnd, dass sie spätestens jetzt versteht, wie es ihren Lehrern früher ging. An einigen Tagen, nämlich, wenn deutsch-polnische Begegnungen statt finden, fährt sie zum DPFA – Bildungszentrum Görlitz in die Regenbogen-Grundschule . An diesen speziellen Tagen freuen sich die Kinder ganz besonders auf die Begegnung und die regelmäßigen, gemeinsamen Aktivitäten mit den Kindern aus dem Nachbarland.  

Im Rahmen dieses Freiwilligendienstes ist es eine ihrer Aufgaben, das Kulturprogramm für die Abschlusskonferenz zum deutsch-polnischen Interreg-Projekt „Groß für Klein – Duzi dla małych”  vorzubereiten. Nach Absprache mit der LaNa zum Rahmen des Programmes „habe ich mir eine kleine Geschichte überlegt, habe mir zwei Lieder rausgesucht – eins auf Polnisch und eins auf Deutsch” – und jetzt wird schon fleißig geprobt. Selbstverständlich werden Biedronka und Maus einbezogen, beide sprechen in ihrer jeweiligen Sprache.

Foto: Anika Hähner

Die Zeit in der polnischen Schule hat Annika Hähner schon einiges gebracht, sie weiß jetzt bereits genauer, wo ihre berufliche Reise hingehen soll. Sie will im interkulturellen Bereich bleiben, Sprachen liegen ihr. Ganz besonders schätzt sie, dass sie so die Möglichkeit erhalten hat eine neue Sprache zu lernen und zugleich viel von der Kultur des Nachbarlandes Polen kennenlernen durfte.

Liebe Frau Hähner, wir sind schon sehr gespannt auf das Programm zur deutsch-polnischen Fachkonferenz, bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen alles Gute für Ihre weiteren Pläne.

dav

Das Team der Landesstelle Nachbarsprachen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.