Nachbarsprachplattform mit neuen nachbarsprachigen Inhalten

Auf der Nachbarsprachplattform www.nachbarsprachen-sachsen.eu stehen ab sofort weitere Inhalte und Informationen in unseren Nachbarsprachen Polnisch und Tschechisch zur Verfügung. Neben Informationen zum Aufbau und den Aufgaben der Sächsischen Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung konnten mit den Übersetzungen viele andere Inhalte ergänzt werden.

Unter dem Reiter „Nachbarsprachen von Anfang an“ erscheint nun auch in den Nachbarsprachen der Menüpunkt Warum?. Somit kann in beiden Sprachen gelesen werden, dass

  • die Zukunft in Europa mehrsprachig ist.
  • die mehrsprachige Erziehung die Entwicklung des Kindes fördert und eine gute Basis für gelingende Bildungsbiografien und das Lebenslange Lernen schaffen.
  • Grenzregionen optimale Bedingungen für den frühkindlichen Nachbarspracherwerb bieten.
  • Nachbarsprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen Türöffner für Berufs- und Lebensperspektiven (nicht nur) in der Grenzregion sind.

Übersetzungen der weiteren Informationen für Eltern erfolgten ebenfalls. Neben der Bedeutung der Nachbarsprachen für die Grenzregion werden mögliche Modelle und Methoden des (Zweit-) Spracherwerbs vorgestellt und konkretisiert. Auch für polnisch- und tschechischsprachige pädagogische Fachkräfte lohnt sich ein Blick auf die neuen Inhalte, denn hier finden sich jetzt auch konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für Kitas, wie Projektarbeit, Sprachanimationen, sowie eine Materialsammlung und andere Angebote. Selbst für den Aufbau einer bilingualen Kindertagesstätte oder die Weiterführung der Angebote in der Grundschule gibt es relevante Informationen in den beiden Sprachen.

Die Übersetzungen ins Polnische bzw. Tschechische entstanden im Rahmen eines Semesterprojektes im Studiengang Wirtschaft und Sprachen der Hochschule Zittau-Görlitz durch Studierende. An der Hochschule gibt es auch den Masterstudiengang Fachübersetzen Wirtschaft Deutsch / Polnisch.

Wir haben hier einmal nachgefragt, warum solche Praxisprojekte mit Hochschulexternen wichtig für die Studierenden sind:

„Die Arbeit mit realen Übersetzungsaufträgen gibt den Studenten eine Möglichkeit ihre eigenen übersetzerischen Erfahrungen zu machen. Darüber hinaus haben sie eine Chance, einmal im Unterricht kennengelernte Übersetzungsstrategien und –methoden auf Probleme in realen Zusammenhängen anzuwenden, sowie das mutter- und fremdsprachliche Sprach- und Kulturwissen in der Praxis zu verwenden. Sie haben auch eine Möglichkeit über ihre individuelle Eignung für den Beruf reflektieren zu können.“

Wir als LaNa sind sehr dankbar für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den betreuenden Professorinnen Frau Mackowiak, Frau Wieszczeczynska und Frau Potůčková sowie den Studierenden der Matrikel WSTb14 (Übersetzungen für Tschechisch) und Matrikel WSPb 14 (Übersetzungen für Polnisch). Auch zukünftig steht die Landesstelle Nachbarsprachen immer wieder gern als Praxispartnerin für solche oder andere studentische Projekte zur Verfügung!

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