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  • Nachbarsprache von Anfang an

    Nachbarsprache von Anfang an

    Eine andere Sprache bereits von klein auf im Alltag erleben und spielerisch erlernen zu können, ist ein großer Schatz für die Zukunft unserer Kinder. Der sächsisch-polnisch-tschechische Grenzraum bietet hierfür beste Voraussetzungen, die es zu nutzen gilt. Wir laden Sie herzlich dazu ein sich mit uns gemeinsam auf den Weg zur Nachbarsprache von Anfang an zu machen.

    Ihr Team der
    Sächsischen Landesstelle für
    frühe nachbarsprachige Bildung

  • Lernort Grenzregion

    Lernort Grenzregion

    Die Regionen entlang der 576 km langen sächsisch-polnischen / sächsisch-tschechischen Grenze sind besondere Lernorte:

    Die Sprachen der Nachbarn sind hier im Alltag erleb- und erlernbar. Begegnungen mit Menschen des Nachbarlandes und das Entdecken ihrer Geschichte und Kultur unterstützen diesen Lernprozess, fördern die Überwindung geografischer und mentaler Grenzen und eröffnen interessante Arbeits- und Lebensperspektiven (nicht nur) vor Ort.

     

     

  • Unsere Verantwortung

    Unsere Verantwortung

    Gelingende nachbarsprachige Bildung in Sachsens Kitas braucht ein ganzes Netzwerk engagierter Akteure, die gemeinsam an einem Strang ziehen - Eltern, Kita-Fachkräfte, Einrichtungsträger und Kommunen ebenso wie Wissenschaft, Politik und Verwaltung.

     

    Dr. Stephan Meyer (MdL)
    Vorsitzender des Expertenbeirates
    „Frühe nachbarsprachige Bildung in Sachsen“

  • Gemeinsam zur Nachbarsprache

    Gemeinsam zur Nachbarsprache

    Wir sind zu Hause an der Neisse. Im Deutsch-Polnischen Kinderhaus in Ostritz haben unsere Kinder die Möglichkeit der Begegnung - mit der polnischen Sprache und Kultur und auch mit polnischen Kindern. Vor kurzem haben wir zusammen einen Radausflug in den polnischen Nachbarort unternommen - so nehmen die Kinder uns Eltern beim Lernen mit. Unser Sohn Milan lernt inzwischen schon Polnisch in der Grundschule.
     

    Andrea Kretschmar, Ostritz

     

  • Spielend Nachbarsprachen lernen

    Spielend Nachbarsprachen lernen

    Begegnungen mit unseren Freunden vom Partnerkindergarten in Hora Svate Kateřiny sind für uns und unsere ca. 60 deutschen und tschechischen Kinder alle zum Alltag geworden. Sie zeigen uns Erwachsenen, wie gut Kinder „Brücken“ bauen können. Gemeinsam erleben wir so die Kultur, Sprache, Traditionen und Bräuche, einfach: das Leben in unseren beiden Nachbarländern.

    Manuela Ullrich,
    Leiterin der Kita „Wichtelhäusl“
    Deutschneudorf

     

Termine

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Grußwort der Staatsministerin

Staatsministerin Brunhild KurthLiebe Eltern, liebe pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, liebe Interessierte!

Mehrere Sprachen zu sprechen, ist in unserer modernen Gesellschaft von grundlegender Bedeutung. Ob es darum geht, Freunde zu gewinnen oder Informationen zu erhalten – ohne Sprachen geht es nicht. Und wer gut sprechen und schreiben kann, hat mehr Chancen – in der Schule, im Beruf, im privaten Leben. Je früher wir dabei mit dem Sprachen lernen anfangen, desto besser.

Gerade die sächsischen Grenzregionen bieten besondere Chancen Kinder von Klein auf an Sprache und Kultur unserer polnischen und tschechischen Nachbarn heranzuführen – in der alltäglichen Begegnung mit Menschen aus dem Nachbarland, im gemeinsamen Spiel. Zahlreiche Kitas unterbreiten bereits entsprechende Angebote. Seit 2014 werden sie durch die Sächsische Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung unterstützt und fachlich begleitet. Dazu dient auch diese neue Internetplattform.

Ich lade Sie herzlich ein, das reichhaltige Informationsangebot zum frühen Nachbarsprachenlernen zu nutzen und sich gemeinsam mit uns und vor allem mit Ihren Kindern auf den Weg zur Nachbarsprache von Anfang an (nicht nur) in Sachsens Grenzregionen zu begeben.

Brunhild Kurth
Sächsische Staatsministerin für Kultus

Aus der Kita-Praxis

Deutsch-tschechische Kitabegegnung MIKITA Adorf

Michaeliskindergarten – MIKITA in Adorf/V.

Unser Michaeliskindergarten ist eine evangelische Kindertagesstätte, die vor 5 Jahren neu entstanden ist. Es war von Beginn an ein Anliegen, die Verbindung über die naheliegende Grenze unseres „vogtländischen Zipfels“ zu suchen und eine deutsch-tschechische Kita-Partnerschaft zu gestalten.

Nach einem Auftritt unserer Kinder zum Theaterfestival in Asch im Juni 2013 kam die Anfrage aus der benachbarten Gemeinde Krásná zu einer Partnerschaft mit der dortigen mateřská Škola. Es wurden Nägel mit Köpfen gemacht und bereits im September saßen wir zu unserem ersten gemeinsamen Ausflug im Bus nach Pilsen. Weitere Erkundungen in die nähere Umgebung der beiden Orte folgten und ließen Land und Leute entdecken.
Die gemeinsamen Begegnungen sind für die Kinder allemal Höhepunkte, die jeweils mit einem vielfältigen Programm (bspw. Basteln, Sport, Besichtigungen, Reiten, Pflanzen, Ausflügen, Festen usw.) gestaltet werden und zudem reichlich Platz für das gemeinsame Spielen lassen. Das gegenseitige Kennenlernen wird für unsere Vorschüler durch die im Frühjahr wöchentlich stattfindenden Sprachanimationen unterstützt, in denen ihnen jeweils das Nachbarland mit seiner Sprache und Kultur spielerisch und abwechslungsreich nahegebracht wird.Die erlernten Begriffe können dann in den darauffolgenden Begegnungen auch gleich praktisch erprobt werden (bspw. die Benennung der Farben beim Ostereierbemalen).

Wir sind davon überzeugt, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Kinder und Eltern beider Seiten bereichert. Es den Kindern ermöglicht wird, sich unbeeinflusst und unvoreingenommen zu begegnen und die so geschaffenen Erlebnisse viele positive und nachhaltige Eindrücke hinterlassen.

Mehr Informationen im Steckbrief der MIKITA Adorf/V.