Rückblick auf mein Praktikum

Foto HSEnde Mai begann mein Praktikum bei der Sächsischen Landesstelle für Nachbarsprachen. Nun sind schon zwei Monate vergangen und ich muss mich von der LaNa verabschieden.

Inhaltlich war alles ganz neu für mich. Ich hatte weder Kenntnisse auf dem Gebiet der Pädagogik noch in polnischer oder tschechischer Sprache.
Meine Aufgabe war es auch vielmehr, die LaNa bei der Vor- und Nachbereitung zur Arbeitstagung am 23.06. im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) St. Marienthal in Ostritz zu unterstützen.

Zwei Wochen vor der Tagung arbeitete das LaNa-Büro auf Hochtouren. Letzte Absprachen mit dem IBZ als Veranstaltungsort und den Mitwirkenden fanden statt, die Tagungsunterlagen wurden erstellt und schließlich die Tagungsmappen gefüllt. Der lang vorbereitete Tag verging durch die vielen unterschiedlichen und interessanten Beiträge und die organisatorischen Aufgaben für mich wie im Flug.

Während der Arbeitstagung und meiner Arbeit konnte ich ein paar theoretische Kenntnisse zum Thema Nachbarsprachlernen sammeln und mir wurde klar, dass es nicht darauf ankommt, welche Sprache man lernt. Es geht vielmehr um das Sprachenlernen an sich. Die Kinder im Kita-Alter wachsen durch eine spielerische Art und Weise der Vermittlung und die Immersionsmethode in die Sprache hinein und erhalten damit große Bildungschancen.
Dass es sich in unserer Grenzregion um Polnisch und Tschechisch handelt, liegt daran, dass wir hier die besten Voraussetzungen und Möglichkeiten und auch eine gewisse Notwendigkeit für das Erlernen dieser Nachbarsprachen haben. Im weiteren Sinne wird damit Verständnis und Toleranz für unsere Nachbarn entwickelt, denen wir fast tagtäglich begegnen.
Auch ich bemerke, dass ich seit meinen Praktikum Begegnungen mit polnischen oder tschechischen Bürgern offener gegenüber stehe als zuvor.

Bei meiner Arbeit gefiel mir besonders, dass ich neben den reinen organisatorischen Büroarbeiten auch kreativ mitwirken konnte, mir ganze Aufgabenbereiche zur selbständigen Bearbeitung anvertraut wurden und ich als vollwertiges Mitglied in das Team der LaNa aufgenommen wurde.

Ich wünsche der LaNa für ihre nächsten Vorhaben viel Erfolg und dass ihre Arbeit zur frühen nachbarsprachigen Bildung in Sachsens Grenzregionen Früchte trägt.

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