Projektabstimmung am Rynek in Wrocław

Rynek Glówny in Wroclaw
Foto: static.panoramio.com

Am 28. September war die Landesstelle Nachbarsprachen gemeinsam mit Arnfried Schlosser, Referatsleiter Kindertagesbetreuung im Sächsischen Staatsministerium für Kultus (SMK), zu Gast in Wrocław. In den historischen Räumlichkeiten des polnischen Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen, am zentralen Rynek der Stadt gelegen, trafen sie auf Vertreter/innen des Marschallamtes Niederschlesien und des Niederschlesischen Fortbildungsinstitutes für Lehrer (DODN). Ziel war es die gemeinsame Antragsstellung eines grenzüberschreitenden, deutsch-polnischen Fortbildungsprojektes für Kita-Fachkräfte aus Niederschlesien und Sachsen im Rahmen des Kooperationsprogramms Polen-Sachsen 2014-2020 abzustimmen. Partner in diesem Vorhaben sind das DODN und die LaNa selbst.

Sowohl Jerzy Więcławski, Leiter der Bildungsabteilung im Marschallamt, als auch Arnfried Schlosser (SMK) unterstrichen den Bedarf, Vorschulpädagog/innen beider Regionen in Sprache und Landeskunde des Nachbarlandes sowie in der methodisch-didaktischen Umsetzung nachbarsprachiger Bildungsangebote in der Kita-Praxis zu schulen. Dies soll in parallelen Fortbildungsmodulen auf polnischer und deutscher Seite erfolgen. Ergänzt werden diese durch gemeinsame Workshops und gegenseitige Studienbesuche, bei denen sich die Teilnehmenden kennenlernen und Partnerschaften geknüpft werden können, aber auch von- und miteinander gelernt werden soll.

Aufgrund der bisherigen sehr intensiven und konstruktiven ZusammenLogo des DODNarbeit bei der gemeinsamen Entwicklung des deutsch-polnischen Fortbildungskonzeptes sind von DODN und LaNa bereits wesentliche Grundlagen geschaffen worden und die Antragstellung kann nun von beiden Partnern vorbereitet werden. Der Start für das gemeinsame Vorhaben ist für Herbst 2017 anvisiert.

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