Frühe nachbarsprachige Bildung als Thema in der Erzieher/innen-Ausbildung

Bestandstaufnahme Vorderseite Im Herbst 2015 führte die Sächsische Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung (LaNa) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK) eine Bestandsaufnahme an Fachschulen des sächsischen Grenzraumes durch. Ziel war es herauszufinden, inwieweit die Thematik der (frühen) Mehrsprachigkeit bzw. Nachbarsprachbildung in der Erzieher/innen-Ausbildung an Fachschulen der sächsischen Grenzlandkreise berücksichtigt wird und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind. Aus diesen Erkenntnissen sollten dann Schritte zur weiteren Qualifizierung in diesem Bereich abgeleitet werden.

Inzwischen ist die Befragung der 18 relevanten Fachschulen mit Erzieher/innen-Ausbildung in den 6 sächsischen Grenzlandkreisen Görlitz, Bautzen, Sächsische Schweiz / Osterzgebirge, Mittelsachsen, Erzgebirgskreis und Vogtlandkreis abgeschlossen und der dem SMK vorgelegte ausführliche Ergebnisbericht zur Bestandsaufnahme wurde auf der Informations- und Kommunikationsplattform unter  www.nachbarsprachen-sachsen.eu/de/eigene-publikationen veröffentlicht.

Die Ergebnisse wurden bereits mit dem Expertenbeirat “Frühe nachbarsprachige Bildung in Sachsen” am 09.11.2015 diskutiert und in Folge dessen werden z. Zt. durch das SMK Möglichkeiten geprüft, die Rahmenbedingungen zur Implementierung von Angeboten des Erwerbs nachbarsprachlicher und interkultureller Kompetenzen in die Erzieher/innen-Ausbildung zu verbessern. Dazu gehören u. a. Fragen der Integration von Praktika im Nachbarland und des Versicherungsschutzes. Parallel dazu laufen erste Gespräche zur Konzipierung von Ausbildungsbausteinen und deren modellhafter Erprobung an ausgewählten Fachschulen. Dazu wird es am 10.03.16 auch die Möglichkeit der Diskussion in der AG “Erzieher/innen-Ausbildung” im Regionalstellenbereich Bautzen der Sächsischen Bildungsagentur  geben.

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